Argoman – Der phantastische Supermann

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Filmdaten
Deutscher TitelArgoman – Der phantastische Supermann
OriginaltitelCome rubare la corona d'Inghilterra
ProduktionslandItalien
OriginalspracheItalienisch
Erscheinungsjahr1967
Länge93 Minuten
Stab
RegieSergio Grieco
DrehbuchDino Verde
Vincenzo Flamini
MusikPiero Umiliani
KameraTino Santoni
SchnittRenato Cinquini
Besetzung

Argoman – Der phantastische Supermann (Originaltitel: Come rubare la corona d'Inghilterra) ist ein italienischer Superheldenfilm des Jahres 1967, der unter der Regie von Sergio Grieco entstand. Der Film wurde am 24 März 1967 in Italien veröffentlicht und feierte am 28. Dezember 1978 seine Premiere in Westdeutschland.

Inhaltsverzeichnis

Handlung[Bearbeiten]

Im Tower of London wurden die Edwardskrone gestohlen. Der Fall wird von Inspektor Lawrence von Scotland Yard untersucht, er vermutet auf Grund des unerwarteten Diebstahls, dass hinter dem Raub der berühmte Superheld und Hobbydieb Argoman steckt. Dieser heißt im echten Leben Sir Reginald Hoover und genießt sein Leben als Playboy und Millionär. In seiner Kunstsammlung befindet sich unter anderem das berühmte Bil der Mona Lisa, während im Musée du Louvre nur ein Poster zu sehen ist.

Sir Reginald Hoover möchte eigentlich sein Liebesleben genießen und hat hierfür zahlreiche Freundinnen, die per Videophone in seine Villa bestellt. Allerdings ist er nach dem sexuellen Akt für 6 Stunden ein schwächlicher Mann, der nicht auf seine Superkräfte zurückgreifen kann. Nachdem er seine Freundin Samantha eingeladen hat, hört er in der Ferne ein Luftkissenboot in dem sich eine hübsche Frau befindet. Er bringt sie mit seinen telekinetischen Kräften dazu auf seiner Insel in seinen Armen zu landen. Sie stellt sich ihm als Regina vor und verführt Reginald. Er belohnt sie mit einer leicht radioaktiven Zigarette und einigen Juwelen.

Kurz darauf erhält Inspektor Lawrence ein Paket mit der gestohlenen Krone zusammen mit einer Nachricht von einer Jenabell, die sich als Königin der Welt bezeichnet. Sie möchte "Muradoff A IV" in ihre Gewalt bringen. Hierbei handelt sich um den größten Diamanten der Welt, der ihr die Möglichkeit die größten Staatsmänner und Regierungsmitglieder gegen ihre Marionetten auszutauschen. Dieser Diamant befindet sich in Paris. Argoman reist zusammen mit Samantha nach Paris und erlebt wie Jenabell beziehungsweise Regina zusammen mit ihren Männern die Staatsbank ausrauben und das Geld aus einem Flugzeug abwerfen. Jennabells Plan ist es die Liquidität des Landes zu schwächen, um den Diamanten zu erhalten. Sie erhält den Diamanten. Argoman findet ihr Geheimversteck durch die Strahlung und läuft in eine Falle, aus die er nur mit einem Trick fliehen kann.

Schließlich findet Argoman bei einem Ball heraus, dass Jenabell einige wichtige Regierungsbeamte und den französischen Ministerpräsidenten durch einen Klon ausgetauscht hat, daraufhin tötet Argoman einige der Klone. Als er den Ministerpräsidenten als Klon enttarnen möchte, bringt sich dieser eigenständig um und Argoman wird für einen Mörder gehalten. Er flieht vor der Polizei und stürmt Jenabells geheime Basis und muss einige Klone vernichten. Währenddessen versucht Jenabell mit dem Diamanten zu fliehen, aber Argoman gelingt es mit seinen Kräften das Flugzeug zum Absturz zu bringen und Jenabell zu töten. Nach seiner Flucht stiehlt Argoman die Edwardskrone für seine Sammlung und genießt die Zeit mit Samantha und einem neuen Bademantel.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Gedreht wurde 1967 der Film in London, Paris und in den Cinecittà-Studios.[1] Der Film erhielt mehrere internationale Titel unter anderem Argoman superdiabolico, The Fantastic Argoman und The Incredible Paris Incident.[2]

Kritiken[Bearbeiten]

Die Webseite Film Maniax schreibt über den Film:

„Die Actionsequenzen sind zugegebenerweis' recht mau: wenig Tempo und oft nur dadurch motiviert, dass unser Superheld offensichtlich vergisst, seine Kräfte einzusetzen. Dafür führt die schöne Genre-Prinzessin Dominique Broschero („Der letzte Zug nach Durango“, „Rasthaus der grausamen Puppen“, „The Child“) eine Menge zeitgemäßer Garderobe vor. [3]

Die Zeitschrift Cinema schreibt über Argoman:

„Doofer Trash, der sich zum Glück selbst nicht ernst nimmt.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hughes, Howard (2011). Cinema Italiano. I. B. Tauris. S. 175 ISBN 0857730444.
  2. Curti, Roberto (2016). Diabolika: Supercriminals, Superheroes and the Comic Book Universe in Italian Cinema. Midnight Marquee Press. ISBN 978-1-936168-60-6.
  3. Review auf Film-Maniax
  4. Cinema