Auferstanden

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Auferstanden (Originaltitel: Risen) ist ein christlicher Film des Jahres 2016 der unter der Regie von Kevin Reynolds entstand. Der Film kam am 19. Februar 2016 in den Vereinigten Staaten ins Kino. In Deutschland ist er am 17. März 2016 veröffentlicht worden. In Österreich wird der Film nach Auskunft von Sony Pictures Filmverleih in Wien nicht gezeigt.[2]

Handlung[Bearbeiten]

Im Jahr 33 nach Christus betritt der Tribune Clavius Aquila Valerius Niger eine kleine Herberge und beginnt dem Wirt seine Geschichte zu erzählen. Er kämpfte im Auftrag von Pontius Pilatus gegen die Aufständigen, unter anderem gegen Barabbas, der an den Messias glaubt. Nachdem er diesen erfolgreich getötet hat, erhält er von Pontius Pilatus den Auftrag eine Kreuzigung zu beaufsichtigen und dem Nazarener die Beine zu brechen, um ihn von seinen Leiden zu erlösen. Hierfür soll er von Lucius unterstützt werden. Als Clavius zur Kreuzigungsstätte reitet, beginnt sich der Himmel zu verdunkeln und die Erde beginnt zu beben.

Ein Soldat namens Quintus glaubt nicht an die Schuld des Gekreuzigten, sondern sieht in ihm etwas besonderes. Schließlich traut sich Clavius nicht den Gekreuzigten die Beine brechen zu lassen, sondern befiehlt ihn mit der Lanze zu durchbohren. Nach seinem Tod wird Quintus voller Güte von dem Toten angesehen und sein Leichnam wird von Joseph von Arimathäa für die Bestattung abgeholt. Calvius hilft schließlich das Grab mit einem großen Stein den nur sieben Männer bewegen können zu schließen. Daraufhin begibt er sich ins Bad, um den Tag zu vergessen. Am Shabbat fordert der jüdische Hohepriester Kaiphas den Stadthalter Pontius Pilatus dazu auf, dass Grab zu versiegeln und bewachen zu lassen, da der Nazarener Jeschua von seiner Auferstehung nach drei Tagen sprach.

Calvius veranlasst alles hierfür und versiegelt persönich das Grab. Am nächsten Morgen ist der Stein vor dem Grab weggesprungen und sämtliche Seile und Versiegelungen sind zerstört. Die Wachen sind verschwunden und der Tribune wird damit beauftragt nach der Leiche von Jeschua dem Nazarener zu suchen. Er beginnt damit die Wachen zu suchen und verhört die Menschen, die von einer Begegnung mit Jeschua gesprochen haben. Sie alle sprechen davon das er lebt und dass er pure Liebe ausstrahlen würde. Schließlich stößt er auf Bartholomäus der ihm ebenfalls von dem Auferstandenen berichtet und sich lieber kreuzigen lassen würde, als ihn und seine Freunde zu verraten. Als Calvius einen der Wächter entdeckt, erzählt dieser ihm, dass die beiden Wächter von 10 - 12 Gefolgsmännern von Jeschua überfallen wurden. Er erkennt sofort die Lüge in seinen Augen und fragt ihn nach der Wahrheit. Aber er flieht.

Calvius beschließt nach der Leiche suchen zu lassen und öffnet hierfür auch die frischen Gräber auf einen Jüdischen Friedhof. Schließlich findet er eine Leiche die gewisse Ähnlichkeiten mit Jeschua aufweist und lässt diese mit den Wundmahlen von ihm ausstatten, damit die Hohepriester ihren Wunsch erfüllt bekommen. Trotz beschließen nach Jeschuas Jüngern zu suchen. Über Maria Magdalena findet er sie und sieht den Auferstandenen Jeschua mit eigenen Augen. Er entscheidet sich dafür den Männern zu folgen und erlebt die Freundschaft der Männer. Zu Simon Petrus baut er eine besondere Freundschaft auf und Calvius beschützt die Nachfolger von Jeschua mit seinem Leben, bis er mit ihm in Galiläa über sein Leben und die Suche nach Frieden finden kann. Hierbei wiederholt Jeschua auch Worte von Calvius. Am gleichen Tag erwählt Jeschua seinen Freund Simon Petrus zum Felsen seiner Jünger. Jeschua hingegen fährt in den Himmel und die Männer beschließen in Jerusalem auf das Erscheinen des heiligen Geistes zu warten, während Calvius völlig geplättet in die nächste Herberge geht, um dort seine Geschichte zu erzählen.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Gedreht in Spanien und auf Malta ist Auferstanden ein Remake des Films Das Ende der Götter aus dem Jahr 2006. Der Film wurde in Österreich nicht in die Kinos gebracht, obwohl er angekündigt wurde. Am 15. Februar 2016 feierte der Film im Highland Park Village Theatre in Dallas seine Weltpremiere.[3]

Der Film konnte mit einem Budget von 20 Millionen US-Dollar, an den Kinokassen ein Ergebnis von 46.1 Millionen US-Dollar erreichen.[4] Bei seiner Heimkinoveröffentlichung erreichte der Film in Amerika den zweiten Platz nach Deadpool.[5]

Synchronsprecher [Bearbeiten]

Die Synchronsprecher für die deutsche Fassung:[6]

Kritiken[Bearbeiten]

Der Katholische Filmdienst schreibt:

„Der Versuch, die Auferstehung als Detektivgeschichte zu erzählen und die Wahrheit der biblischen Zeugnisse durch die Betrachtung aus der Perspektive eines Skeptikers zu beglaubigen, gelingt nur ansatzweise. Die Figurenzeichnung bleibt eindimensional, Actionelemente werden zur Steigerung des Unterhaltungswertes eher willkürlich eingestreut, die Handlung wirkt insgesamt in vieler Hinsicht wenig plausibel. [7]

Die evangelische epd Film schreibt:

„Die lange Schaffenspause hat nicht geschadet. Reynolds beherrscht noch immer sein Handwerk, er inszeniert flüssig und bildgewaltig, weiß Schauspieler zu führen und verfügt über ein gutes Gespür für Landschaften und Atmosphäre. »Auferstanden«, ursprünglich mal als so etwas wie ein Sequel zu Mel Gibsons »Passion Christi« konzipiert, sieht um Klassen besser aus als die üblichen Bibelnacherzählungen, kommt ohne übertriebenes Pathos aus und findet sogar eine neue Perspektive auf die oft erzählte »größte Geschichte aller Zeiten«.“ (Frank Schnelle) [8]

Die Webseite Sofahelden schreibt über den Film:

„Im Gegensatz zu bisherigen Bibel-Verfilmungen beginnt Auferstanden da, wo andere Filme aufhören: Mit der Kreuzigung von Jesus. Dabei zeigt der Film die Geschehnisse aus der Sicht eines römischen Tribun und kann dadurch der eigentlich bekannten Geschichte nicht nur seinen eigenen erzählerischen Stempel aufdrücken, sondern vor allem in der ersten Hälfte sogar durch eine spannende Erzählung überzeugen, die mehr einem Thriller ähnelt als einem auf der Bibel aufbauenden Werk. Leider verliert sich dieser positive Aspekt im weiteren Verlauf, wo Auferstanden letztendlich doch noch etwas zu religiös wird und dem bis dahin äußerst unterhaltsamen und interessanten Streifen etwas die Einzigartigkeit nimmt.[9]

Die Webseite bereits gesehen schriebt über Auferstanden:

„Pünktlich zum Osterfest gab es auch dieses Jahr wieder einen Film basierend auf dem berühmtesten, religiösen Buch unserer Zeit, der Bibel. Ganz so voralgentreu ist die Geschichte aber doch nicht. Vielerorts sprach man mehr von CSI zu Zeiten Jesu, was es mitunter vielleicht, wenn man die Geschichte schnell und simpel auf den Punkt bringen will, am Besten trifft. Man kann den Film aber auch als ein Sequel zu Mel Gibsonst THE PASSION OF THE CHRIST aus dem Jahr 2004 bezeichnen. Der Film bot seinerzeit viel Diskussionsstoff war aber gleichzeitig auch ein großer Erfolg an den Kinokassen.[10]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Auferstanden. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Irritation über Österreich vorenthaltenen Film "Auferstanden". Meldung auf Kathpress vom 24. März 2016, abgerufen am 24. März 2016.
  3. HP Village Gets Dose of Hollywood Park Cities People, February 15, 2016
  4. Boxoffice-Mojo
  5. Thomas K. Arnold: ‘Deadpool’ Marks Third Week Atop Home-Video Charts. In: Variety, June 1, 2016. Abgerufen am June 6, 2016. 
  6. synchronkartei.de: Auferstanden. Abgerufen am 19. März 2016.
  7. Kinokritiken, abgerufen am 24. März 2016.
  8. Kritik zu Auferstanden von Frank Schnelle (epd Film), veröffentlicht am 10. März 2016, abgerufen am 24. März 2016.
  9. Sofahelden
  10. bereits gesehen