Blacula

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Filmdaten
Deutscher Titel Blacula
Originaltitel Blacula
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1972
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie William Crain
Drehbuch Raymond Koenig
Joan Torres
Produktion Norman T. Herman
Joseph T. Naar
Musik Gene Page
Kamera John M. Stephens
Schnitt Allan Jacobs
Besetzung

Blacula ist ein US-amerikanischer Blaxploitation-Horrorfilm aus dem Jahr 1972 der auf dem Roman Dracula von Bram Stoker basiert. Regie führte William Crain.

Handlung[Bearbeiten]

Der afrikanische Prinz Mamuwalde besucht im Jahr 1772 zusammen mit seiner Ehefrau Luva die europäischen Adelshäuser, um ein Zeichen gegen den Sklavenhandel zu setzen. Hierbei besucht er auch Graf Dracula. Dieser möchte Luva zu seiner Sklavin machen und versucht sie dem Prinzen abzukaufen. Als dieser sich weigert, wird er von Dracula in einen Vampir verwandelt, der fortan unter dem Namen Blacula in einem Sarg eingeschlossen werden soll.

200 Jahre später kaufen zwei schwule Innenarchitekten das Inventar von Draculas Burg und verschiffen dieses in die Stadt Los Angeles. Unter diesen Gegenständen befindet sich auch Blaculas Sargs, den die beiden im Trieb der Lust öffnen wollen. Hierauf erwacht Blacula und beißt beide in den Hals. Die beiden werden beerdigt, hierbei ist auch Dr. Gordon Thomas zur Stelle, der die Bisse des Vampirs entdeckt. Blacula entdeckt schließlich auch Tina, die seiner verstorbenen Ehefrau bis aufs Haar gleicht und verfolgt sie. Hierbei läuft er einer Taxifahrerin vor das Auto und wird umgefahren und von ihr beschimpft. Verärgert wird sie von Maumuwalde gebissen.

Dr. Gordon Thomas der für die wissenschaftliche Abteilung der Polizei arbeitet, untersucht die gebissenen Menschen und kommt zu dem Schluss das es sich hierbei um einen Vampir handeln könnte. An Michelles Geburtagsfeier erscheint Mamuwalde in der Bar und verführt Tina. Sie küsst ihn und die beiden werden hierbei fotografiert. Mamuwalde tötet die Fotogarfin um die Wahrheit zu verstecken und so entstehen weitere Vampire.

Mamuwalde verführt Tina und Dr. Gordon Thomas versucht seinem Kollegen Lt. Jack Peters von der Existenz der Vampire zu überzeugen, was ihm nach einem Vampirangriff in in der Leichenhalle gelingt. Gemeinsam finden sie heraus das Mamuwalde der Vampir ist und verfolgen ihn mit der gesamten Polizei. Mamuwalde flieht zusammen mit Tina in eine alte Chemiefabrik. Dort wird Tina von einem Polizisten erschoßen und Blacula verwandelt sie notgedrungen in einen Vampir. Doch Dr. Thomas pfählt sie nach dem er sie in den Sarg gelegt hat. Blacula wählt den Tod und geht der Sonne entgegen und zerfällt zu Staub.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Die meisten Darsteller des Films waren Fernsehdarsteller, auch Regisseur William Crain war für Fernsehserien wie Twen-Police (1968–1973) tätig.[1] Produziert wurde der Film von American International Pictures.[2]

Der Film wurde von Januar bis März 1972 gedreht.[3]

Der Film wurde mit einem Umsatz von über 1 Million US-Dollar so erfolgreich, dass eine Fortsetzung mit Der Schrei des Todes gedreht wurde.[4] Auch eine Frankenstein-Neuverfilmung mit dem Titel Blackenstein wurde produziert, der nicht an den Erfolg von Blacula anknüpfen konnte.[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten]

„Die ironische "schwarze" Variante des Vampir-Mythos wurde einer der besten "Blacksploitation"-Filme überhaupt, dank eines einfallsreichen Drehbuchs und eines überragenden Hauptdarstellers.“

„Untot und groovy:schwarzer Schundspaß[8]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lawrence, Novotny (2008). Blaxploitation films of the 1970s: Blackness and genre, S. 49. ISBN 0-415-96097-5. Retrieved February 5, 2011.
  2. Gary A. Smith, The American International Pictures Video Guide, McFarland 2009 S. 27
  3. "Blacula". auf der Website des American Film Institute
  4. Lawrence, Novotny (2008). Blaxploitation films of the 1970s: Blackness and genre, S. 75. ISBN 0-415-96097-5. Retrieved February 5, 2011.
  5. John Kenneth Muir, Horror Films of the 1970s, McFarland & Company, Ltd., 2007
  6. Kalkofe begeistert mit «Mattscheibe» und «SchleFaZ»
  7. Blacula im Lexikon des internationalen Films
  8. Cinema-Eintrag