Bold Native

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Filmdaten
OriginaltitelBold Native
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2010
Länge105 Minuten
Stab
RegieDenis Hennelly
DrehbuchDenis Hennelly
ProduktionMary Pat Bentel
Jimmy Franklin
Casey Suchan
MusikJohann Carbajal
Joaquin Pastor
KameraJeff Bollman
SchnittDenis Hennelly
Besetzung

Bold Native ist ein US-amerikanisches Roadmovie-Drama des Jahres 2010 von Denis Hennelly. Der Film stellt Befreiungsaktionen von Tieren aus Schlachthäusern und Versuchslaboren durch Tierschutzaktivisten in den Mittelpunkt und soll zum Nachdenken bezüglich des eigenen Fleischkonsums anregen.[1]

Handlung[Bearbeiten]

Charlie Cranehill hat sich zusammen mit seiner Freundin Sonja entschieden, sein Leben radikal zu ändern und sich dem Tierschutzaktivisten der Gruppe ALF (Allied Life Force) (in Anspielung auf die Animal Liberation Front) anzuschließen und diese bei ihren Befreiungsaktionen der Tiere zu unterstützen. Sein Vater Richard Cranehill möchte lieber, dass sein Sohn Karriere macht und sich bei einem großen Unternehmen vorstellt. Charlie entscheidet sich stattdessen bei einem Überfall in einem Tierversuchslabor teilzunehmen und dort die Tiere zu befreien. Danach verabschiedet er sich mit einem Telefonanruf von seinem Vater.

Drei Jahre später ist Charlie Cranehill ein sehr bekannter Tierschutzaktivist, der vom FBI gesucht wird, das sich zuerst an seinen Vater wendet. Sein Vater ist von dieser Nachricht entsetzt und verlässt sein Luxusleben, um nach seinem Sohn zu suchen und ihn zu warnen. Hierbei trifft er auf die verrückte I Rock, die ihn zu Nicole, einer Bekannten von Charlie, bringt, die ihn über die Aktivitäten ihres Sohnes und über die nicht würdevolle Behandlung der Tiere in den Schlachthäusern und Versuchslaboren informiert. Da er selbst für eine Fast-Food-Kette arbeitet, begründet er sein Tun damit, dass der Mensch durch seine Kultur dem Tier überlegen ist und somit das Recht zum Töten hat. Über diese Falschheit dieser Argumentation wird Richard sich langsam aber sicher, immer mehr bewusst.

Währenddessen versucht Jane, die für eine Aufsichtsbehörde arbeitet, die Fast-Food-Ketten dazu zu bringen, die Tiere freiwillig artgerechter zu halten. Wobei sie nur sehr wenig Erfolg hat. Charlie versucht währenddessen den homosexuellen Werbefachmann Karl auf seine Seite zu bringen, da er einen Werbeauftrag für ein Fast-Food-Unternehmen namens Happy Chicken angenommen hat. Karl ist von Charlie begeistert und schließt sich ihm an.

Als ein Tieraktivist sich von Charlie distanziert, erfährt der Zuschauer, dass dieser Tieraktivist zusammen mit seiner Freundin zu radikaleren Maßnahmen gegriffen hat. Charlie und dessen Freundin haben den Besitzer eines Schlachthauses entführt und mit einem Schwein eingesperrt. Hierbei wird der Besitzer mit einem Elektroschocker gequält und mit einem Messer misshandelt. Charlie befreit ihn schließlich und setzt ihn irgendwo an einer Straße aus.

Anschließend kommt Charlie zusammen mit seinen Freunden zu Nicole und trifft dort auf seinen Vater. Er reagiert extrem verärgert und fordert ihn auf einen Hund zu töten. Sein geschockter Vater ruft verzweifelt das FBI an und somit wird die das gesamte ALF-Team verhaftet. Karl der wie eine Geisel vor dem FBI bedroht wurde, kann nach Hause zurückkehren und informiert die Gesellschaft über die Wahrheit der Hamburger. Auch Richard Cranehill verändert sich und kündigt seinen Job und bringt Jane zum Nachdenken darüber, ob sie nicht ihre Aufgabe verfehlt hat. Richard kündigt seinen Job und versucht seinen Sohn freizubekommen.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Produziert wurde der Film von Gather Films und Open Road Films.[2] Der Film wurde auf der Offiziellen Webseite veröffentlicht.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]