Carmen in Texas

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Filmdaten
Deutscher Titel Carmen in Texas
Originaltitel Trouble in Texas
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1937
Länge 63 Minuten
Stab
Regie Robert N. Bradbury
Drehbuch Robert Emmett Tansey, nach einer Geschichte von Lindsley Parsons
Produktion Edward Finney
Musik Frank Sanucci
Kamera Gus Peterson
Schnitt Frederick Bain
Besetzung

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Carmen in Texas (Original: Trouble in Texas) ist ein US-amerikanischer B-Western mit Tex Ritter und Rita Hayworth aus dem Jahr 1937.

Handlung[Bearbeiten]

Cowboy Tex Masters und sein Kompagnon Lucky suchen bei sämtlichen Rodeos in Texas nach dem Mörder von Tex’ Bruder. Unterwegs nach Middleton treffen sie auf die junge Bundesagentin Carmen Serano. Diese wurde beauftragt, eine Reihe von mysteriösen Todesfällen mehrerer lokaler Rodeogewinner aufzuklären. Verdächtig ist die Bande eines Mannes namens Barker. Bei ihren verdeckten Ermittlungen schleust sich Carmen als Tänzerin in Barkers Saloon ein.

Nachdem sich Tex und Lucky mit einigen Bandenmitgliedern angelegt haben, engagiert sie der Sheriff von Middleton, um ihm dabei zu helfen, die Morde aufzuklären. Erneut kreuzen sich dabei die Wege von Tex und Carmen und sie kommen sich schließlich näher. Beim Rodeo gewinnt Tex sämtliche Wettbewerbe, weshalb Barker Carmen befiehlt, Tex in einen Kampf mit einem anderen Rodeoreiter namens Squint zu verwickeln. Zwar warnt Carmen Tex stattdessen, doch er geht trotzdem in den Saloon, um sie tanzen zu sehen. Dort gerät er in einen Kampf mit Squint, bei dem er als Gewinner hervorgeht und Lucky das Leben rettet.

Daraufhin versucht Pinto, ein Gefolgsmann Barkers, Tex zu töten, indem er eine vergiftete Nadel an den Zügeln von Tex’ Pferd anbringt. Tex und Lucky kommen Pinto jedoch bei seinem Vorhaben rechtzeitig auf die Schliche. Dieser kann entkommen, raubt zusammen mit seinen Leuten eine Bank aus und macht sich samt der Beute und einer Wagenladung Dynamit auf und davon. Bei den nächsten Rodeos schafft es Tex, die Bande zu überwältigen und andere Reiter davor zu bewahren, in einer Explosion ums Leben zu kommen. Wie sich herausstellt, waren Barker und seine Bande tatsächlich verantwortlich für die Morde der Rodeoreiter, zu denen auch Tex’ Bruder gehörte. Tex übergibt nun die vergiftete Nadel als Beweisstück dem Sheriff. Dieser informiert ihn, dass Carmen eine Geheimagentin ist, die daraufhin ihren Beruf an den Nagel hängt, um mit Tex eine gemeinsame Ranch aufzubauen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die unabhängige Produktionsfirma Grand National Pictures, die 1936 von Edward L. Alperson gegründet wurde, produzierte die ersten zwölf Filme von Sänger und Schauspieler Tex Ritter, die für B-Western finanziell relativ erfolgreich waren.[1] Carmen in Texas war dabei sein Debütfilm, in dem Rodeoszenen aus älteren Filmen erneut Verwendung fanden.[2] Gleichzeitig war es Rita Hayworths letzter Film, den sie unter dem Namen Rita Cansino drehte. Danach wurde sie von Columbia Pictures unter Vertrag genommen und verwendete fortan den Geburtsnamen ihrer Mutter Volga Hayworth.

Kritiken[Bearbeiten]

„Verstaubter Western, der durch die Mitwirkung von Rita Hayworth (damals noch unter ihrem eigentlichen Namen Rita Cansino) ein wenig erotische Spannung bekommt.“

„Vielleicht der schönste weibliche Hingucker in Pferdeopern ist derzeit Grand Nationals neueste Entdeckung Rita Cansino. Sie […] wertet die Besetzung auf.“

Weekly Variety[4]

„Der Film hat mehr Actionszenen als üblich, selbst für einen Western.“

Motion Picture Herald[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gene Ringgold: The Films of Rita Hayworth. Secaucus, NJ: Citadel Press, 1974, S. 73
  2. Gerald Peary: Rita Hayworth. Ihre Filme – ihr Leben. München 1981, S. 48
  3. Carmen in Texas im Lexikon des Internationalen Films
  4. "Perhaps the best looker of any of the girls working in hoss pics to date is Grand National's latest recruit, Rita Cansino. She […] classes up the company she's in here.", Gene Ringgold: The Films of Rita Hayworth. Secaucus, NJ: Citadel Press, 1974, S. 73
  5. "This picture has more action sequences than is common even to these outdoor dramas.", Gene Ringgold: The Films of Rita Hayworth. Secaucus, NJ: Citadel Press, 1974, S. 73


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