Das verwunschene Haus

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Filmdaten
Deutscher TitelDas verwunschene Haus
Buster Keatons Nacht des Inferno
OriginaltitelThe Haunted House
Haunted house1921.jpg
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1921
Länge23 Minuten
Stab
RegieEdward F. Cline,
Buster Keaton
DrehbuchEdward F. Cline,
Buster Keaton
ProduktionJoseph M. Schenck
KameraElgin Lessley
Besetzung

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Das verwunschene Haus (Originaltitel: The Haunted House; Alternativtitel: Buster Keatons Nacht des Inferno, Die Geistervilla) ist eine US-amerikanische Kurzfilm-Slapstick-Komödie aus dem Jahr 1921 mit Buster Keaton in der Hauptrolle, der auch gemeinsam mit Edward F. Cline für Drehbuch und Regie verantwortlich war.

Handlung[Bearbeiten]

Buster Keaton arbeitet in einer Bank und verursacht mit seiner Arbeit jede Menge Probleme. Aus Versehen beschmiert er ausgehändigte Geldscheine mit Klebstoff und verärgert damit neben seinen Kollegen auch die Kunden. Währenddessen fällt dem Bankpräsidenten auf, dass gefälschtes Geld auf die Bank gebracht wurde. Der Bankkassierer, der mit der Fälscherbande gemeinsame Sache macht, beauftragt daraufhin seine Leute, die Bank zu überfallen.

Die Räuber werden durch die verklebten Geldscheine so irriert, dass sie ihre Pistolen beiseite legen. Der Bankangestellte nimmt eine Pistole an sich, worauf sich ein Schuss löst und die Räuber fliehen müssen. Für den Bankpräsidenten sieht es schließlich so aus, als würde Buster die Bank überfallen. Daraufhin muss er fliehen und gelangt auf seiner Flucht zu einem Haus, dass der Fälscherbande als Werkstatt und Versteck dient. Um es zu tarnen, haben sich die Fälscher einige Tricks einfallen lassen, die das Haus in ein Geisterhaus verwandeln. Neben Buster muss auch eine Theatergruppe vor ihrem Publikum fliehen, da ihre Inszenierung von Goethes Faust einem Disaster gleicht. In dem Geisterhaus erschrecken sich schließlich die Fälscher, die Theatergruppe und Buster gegenseitig.

Nach einiger Zeit versteht Buster die Mechanismen des Hauses, während die Tochter Bankpräsidenten dem Bankkassierer heimlich gefolgt ist. Die Fälscher können sie gefangen nehmen, kurz darauf gelingt es Buster der Polizei bei der Verhaftung der Fälscherbande zu helfen. Dummerweise wird er von einem Fälscher niedergeschlagen und ohnmächtig. Er träumt davon, dass er die Himmelstreppe emporsteigt und Petrus gegenübersteht. Dieser aktiviert einen Hebel und Buster rutscht auf direkten Wege in die Hölle hinab. Der Teufel stellt daraufhin den Tagesbericht von „Keaton – Out“ auf „Keaton – In“. Kurz darauf erwacht Buster in den Armen der Bankpräsidententochter.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Das verwunschene Haus wurde am 21. Februar 1921 in den Vereinigten Staaten uraufgeführt.[1] Seine deutsche Erstaufführung erlebte der Film am 10. Dezember 1925 unter dem Titel Buster Keatons Nacht des Inferno.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Das verwunschene Haus. In: Zelluloid.de. Archiviert vom Original am 15. Februar 2016, abgerufen am 10. August 2018.
  2. Michael Hanisch: Über sie lach(t)en Millionen, Henschelverlag, Berlin, 1976, S. 207