Der Exterminator

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Filmdaten
Deutscher TitelDer Exterminator
OriginaltitelThe Exterminator
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1980
Länge104 Minuten
AltersfreigabeFSK BPjM Restricted
Stab
RegieJames Glickenhaus
DrehbuchJames Glickenhaus
ProduktionMark Buntzman
MusikJoe Renzetti
KameraRobert M. Baldwin
SchnittCorky O'Hara
Besetzung

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Der Exterminator ist ein US-amerikanischer Actionfilm von James Glickenhaus aus dem Jahr 1980.

Inhaltsverzeichnis

Handlung[Bearbeiten]

Während des Vietnamkriegs befanden sich die US-Soldaten John Eastland und dessen bester Freund Michael Jefferson in der Gefangenschaft des Vietcong. Da sich John Eastland weigerte etwas über einen amerikanischen Angriff preiszugeben, wird er beinahe getötet. Allerdings wird er von amerikanischen Soldaten gerettet. Jahre später arbeiten John Eastland und Michael Jefferson als Lagerarbeiter in New York und schlagen sich mehr schlecht, als recht durchs Leben.

Eines Tages begegnet John Eastland einigen Mitgliedern der Ghetto Ghouls, die Bier stehlen möchten. Als er sie zur Rede stellen möchte, wird er von ihnen überwältigt. Michael eilt ihm zur Hilfe und die beiden können die Teenager vertreiben. Schließlich wird Michael von den Ghetto Ghouls so sehr verprügelt, dass diese ihm das Genick brechen. Diesen Genickbruch überlebt er knapp, allerdings hat keine Möglichkeit mehr sich zu bewegen. Er kann nur noch mit den Augen kommunizieren. John beschließt sich rächen und fängt ein Mitglied der Ghetto Ghouls und erfährt von ihm, wo sich die Gang üblicherweise aufhält. Dort ist eine wilde Party am Laufen und John Eastland beginnt die Gangmitglieder zu töten. Er fühlt sich an seine Zeit in Vietnam zurückversetzt und gesteht seine Tat seinem besten Freund. Detective James Dalton hingegen soll den brutalen Mord der Gang untersuchen.

Schließlich entscheidet sich John Eastland gegen das Verbrechen vorzugehen. Zuerst entführt er den Fleischschmuggler Gino Pontivini und raubt sein Haus aus, bevor er diesen mit einem gigantischen Fleischwolf zu Hackfleisch verarbeitet. John bekennt sich mit einem Bekennerschreiben zu der Tat, das er mit dem Pseudonym Exterminator unterschreibt. Die Regierung setzt nach der Entdeckung des Mordes einen CIA-Agenten auf den Fall an, während Detective James Dalton mit der Ärztin Dr. Megan Stewart eine Beziehung eingeht. Nach einiger Zeit stößt John auf einen Zuhälter, der kleine Jungs zur Prostitution zwingt und entscheidet sich dafür sich als Kinderhändler auszugeben. Der notgeile Zuhälter willigt sofort ein, die angebotenen Kinder zu kaufen und wird von John verbrannt und sein Stammkunde der State Senator von New Jersey wird von John erschossen.

Nach einiger Zeit bietet er Michael die Chance einen würdigen Tod zu erleben, in dem er die Geräte abschaltet, die Michaels Leben verlängern. Während dieser Zeit haben Dr. Stewart und James Dalton in einem benachbarten Zimmer Sex. James begegnet den langsam davon gehenden John und erkennt, dass es sich bei ihm um den Exterminator handelt. Er lässt dessen Wohnung durchsuchen, aber John möchte sich mit ihm an den Docks treffen. Dort werden die beiden von dem CIA-Agenten angegriffen, während John mit letzter Kraft entkommen kann, stirbt James Dalton im Kugelhagel.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Neben dem Ende, in dem John entkommen kann, gab es ein alternatives Ende, bei dem John ebenfalls im Kugelhagel stirbt.[1]

Die dargestellte Gewalt des Films wurde kontrovers diskutiert, was dem Film Erfolg einbrachte.[2] Der Film löste aber keine so große Diskussion wie Ein Mann sieht rot aus, in dem bereits 1974 ein Mann zur Selbstjustiz griff. Der Film wurde in Deutschland indiziert und erst im Jahr 2017 vom Index genommen.[3] Die Produktion des Films kostete 2 Millionen US-Dollar und konnte insgesamt 35 Millionen US-Dollar an den Kinokassen einnehmen.[4][5]

1984 folgte die Fortsetzung Der Exterminator – 2. Teil nicht an den finanziellen Erfolg des Vorgängers anknüpfen konnte.

Kritiken[Bearbeiten]

Die Website DMD-Forum schreibt über den Film:

„Dieser Film ist gewiss nichts für nebenbei und auch kein Actionspektakel, sondern ein eher düsteres Szenario eines Großstadtdramas, das es in sich hat. Hier waren auch zwei Special Make-Up Fachleute beteiligt, nämlich Tom Burman (Das Engelsgesicht) und Stan Winston (Aliens, Terminator ect.)“[6]

Die Webseite Filmflausen schreibt über den Film:

„’Exterminator’ ist meilenweit von einem ’Taxi Driver’ und ca. zwei Blocks von ’Death Wish’ entfernt. Unterhalten hat er mich trotzdem. Für Rache-Rabauken und Actionfans der frühen Achtziger, die nicht unbedingt auf tiefenpsychologische und gesellschaftskritische Ansätze Wert legen, ist der Film bestimmt sehenswert.“[7]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Anchor Bay Entertainment's Director's Cut release liner notes based on James Glickenhaus' own words.
  2. Packer, Sharon & Pennington, Jody (2014). A History of Evil In Popular Culture, chapter 9, pages 104-105. Retrieved 11-13-2015.
  3. Der Exterminator ist vom Index
  4. Scullion, Chris (2013). That Was A Bit Mental: Volume 1, "The Exterminator", pages 87-88. Retrieved 11-12-2015.
  5. Chase, Chris. "At the Movies", New York Times, published 01-06-1984. Retrieved 11-11-2015.
  6. Darkmoviedreams
  7. Filmflausen.de