Der letzte Bandit

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Filmdaten
Deutscher Titel Der letzte Bandit
Originaltitel Billy the Kid
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1941
Länge 94 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie David Miller
Drehbuch Gene Fowler
Produktion Irving Asher
Musik David Snell
Kamera William V. Skall
Leonard Smith
Schnitt Robert Kern
Besetzung

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Der letzte Bandit ist ein US-amerikanischer Western aus dem Jahr 1941 mit Robert Taylor in der Rolle von Billy the Kid. Der Film basiert auf den den Roman The Saga of Billy the Kid von Walter Noble Burns.

Handlung[Bearbeiten]

Das Gefängnis von Lincoln

Bill Bonney ist ein Revolverheld, der im ganzen Wilden Westen als Billy the Kid bekannt ist. Im Jahre 1880 befreit seinen Freund und Glücksbringer Pedro Gonzales aus dem Gefängnis in Lincoln (New Mexicon). Pedro ist wegen seines Benehmens im Saloon verhaftet worden. Dort lernt er den Rinderbaron Dan Hickey kennen, der ihn für für seine Zwecke engagiert. Er soll zusammen mit seinen Gangstern die Rinderherde des Ranchers Eric Keating überfallen, damit die Preise für Rinderpreise ansteigen.

Bei dieser Aktion trifft er auf seinen alten Jugendfreund Jim Sherwood, der ihn bittet ein anständiger Mensch zu werden. Am nächsten Morgen berichtet Jim seinen Freund Eric von dieser Begegnung. Dieser versucht ihn auf seine Seite zu ziehen, was ihm auch gelingt. Er arbeitet fortan für Eric Keating und fühlt sich auf der Farm recht wohl. Als er zusammen mit seinem Freund Pedro ein Fohlen für den Geburtstag von Keatings junger Schwester Edith züchten zähmen möchte, wird dieser hinterrücks erschoßen. Billy schwört Rache, aber Eric kann ihn doch noch besänftigen.

Kurz darauf wird Eric Keating zum regierenden Organ der Stadt berufen und er macht Jim zu seinem Stellvertreter. Kurz darauf wird Eric am Geburtstag von Edith erschoßen. Er beschließt einen Rachefeldzug gegen Dan Hickey und seine Männer. Allerdings versucht Jim zusammen mit zahlreichen Männern der Stadt, Hickey ohne Blutvergiesen festzunehmen. Um seinen Freund zu schützen, lässt ihn Jim einsperren.

Allerdings lässt ihn Hickey zusammen mit seinem korrupten Sheriff frei. Billy erschießt den Sheriff und beginnt seinen Rachefeldzug gegen die Mörder seiner Freunde. Als er die beiden letzten erschoßen hat, stoßen Jim und Dan Hickey zu ihm. Jim versucht ihn zum aufgeben zu überreden, aber er schießt Dan Hickey in den Rücken und lässt sich freiwillig von seinem Freund erschießen.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der echte Billy the Kid

Der Film hat mit dem Leben von Billy the Kid wenig gemeinsam, außer das der Lincoln-County-Rinderkrieg in dem Film eine größere Rolle spielte. Offiziell wurde er von Pat Garrett am 14. Juli 1881 erschoßen. Um seinen Tod ranken sich bis heute mehrere Legenden unter anderem behaupteten William P. Roberts aus Hico (Texas) und John Miller das sie in Wahrheit Billy seien. Bei William Roberts sind sich die Historiker einig, dass nicht Billy the Kid war. Aber bei John Miller sieht die Sache etwas anders aus, da er Billy the Kid ähnlich sah und wie er auch fließend spanisch sprach. Außerdem gibt es eine Heiratsurkunde vom 8. August 1881 die in Las Vegas ausgestellt wurde, weitere Dokumente über ihn gibt es nicht. Der Film berichtet hingegen, dass er von seinem besten Freund Jim Sherwood erschoßen wurde.

Robert Taylor war eigentlich Rechtshänder, aber für den Film mimte er die Rolle des Linkshänders. Teile des Films entstanden unter der Regie von Frank Borzage im Dezember des Jahres 1940, allerdings wurde er für den Film Die wunderbare Rettung mit Joan Crawford abgezogen und durch David Miller ersetzt.

Der Film kam im März des Jahres 1951 in die deutschen und österreichischen Kinos. Dies hauptverantwortlich hierfür war der Zweite Weltkrieg. Die deutsche Synchronbearbeitung entstand 1951 in den Metro-Goldwyn-Mayer-Synchronateliers. Für Robert Taylor sprach Carl Raddatz und für Brian Donlevy Wilhelm Borchert. Siegfried Schürenberg lieh Ian Hunter seine Stimme, und Walter Werner übernahm den Part von Henry O’Neill.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Thomas Bräutigam: Stars und ihre deutschen Stimmen. Lexikon der Synchronsprecher. Schüren, Marburg 2009, ISBN 978-3-89472-627-0, CD-ROM