Die Mannschaft

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Filmdaten
OriginaltitelDie Mannschaft
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2014
Länge90 Minuten
AltersfreigabeFSK 0
Stab
RegieMartin Christ, Jens Gronheid, Ulrich Voigt
DrehbuchMartin Christ, Jens Gronheid, Ulrich Voigt
ProduktionTom Spieß
MusikHelmut Zerlett
KameraMartin Christ
SchnittJens Gronheid

Die Mannschaft ist ein deutscher Fußballdokumentarfilm über die Ereignisse bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 aus deutscher Sicht präsentiert.

Inhalt[Bearbeiten]

Der Film beginnt mit einem Rückblick auf das Trainingslager in Südtirol, in der Thomas Müller unter anderem im Dirndl seine Teamkollegen bewirten muss, da er ein Golfspiel verloren hat. Anschließend zeigt der Film die Reise ins Campo Bahia in Brasilien, in dem sich die Spieler zurückziehen können. Die Fahrt dorthin ist wie eine Reise in eine andere Welt für sämtliche Spieler der DFB-Mannschaft. Im Film werden neben den privaten Einblicken auch die populären Spielszenen des Turniers gezeigt. Daneben wird auch der Besuch einer Schule oder die Begegnung mit den Menschen in Brasilien gezeigt und dokumentiert.

Die wichtigsten Spiele gegen Brasilien und Argentinien werden sehr detailiert zusammen gefasst. Schließlich kann Mario Götze den Siegertreffer in der 113. Minute des Finales erzielen und die Mannschaft feiert den Weltmeistertitel zusammen mit ihren Fans.

Die jeweiligen Szenen werden von den jeweiligen Spielern kommentiert, die sich als Teil des ganzen begreifen.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Veröffentlicht wurde der Trailer des Films am 29. Oktober 2014.[1] Der Film feierte am 10. November 2014 seine Weltpremiere und wurde am 2. Januar 2015 erstmals in der ARD ausgestrahlt.[2][3] Diese Fernsehausstrahlung lockte insgesamt 7,46 Millionen Zuschauer vor den Fernseher.[4] Der Marktanteil des Films lag bei 21,4 Prozent.[5]

Der Film konnte einen Gewinn von 1,2 Millionen Euro verbuchen, von denen der DFB der den zusammen mit der FIFA produziert, 800.000 Euro in wohltätige Zwecke fließen lässt. Hierzu sagte er:

„Es ist eine wunderbare Sache, dass wir mit dem tollen Film nicht nur die Fans begeistern konnten, sondern durch die Erlöse jetzt auch noch etwas Gutes tun können. Mit dem Geld werden wichtige soziale Projekte unterstützt und es wird den Menschen geholfen, die unsere Hilfe dringend benötigen.[6]

Impressionen der WM 2014[Bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten]

Die Mannschaft ist viel Gefühlsduselei, alle deutschen Tore der WM, alle Paraden von Manuel Neuer in Zeitlupe, mit Geigen unterlegt, bei jedem Torschuss ein dumpfer Bass, bei jedem Tor der Sound vom Tornetz. Doch vor allem ist "Die Mannschaft" das einfach gezeichnete Porträt einer Gruppe junger Menschen, die sich vor der Kamera gut verstehen. […] Kritische Töne fehlen, was nicht überrascht: Der Film ist eine Koproduktion von DFB und Weltverband Fifa. Dies gipfelt in einer Szene, die Kapitän Bastian Schweinsteiger zeigt, wie er morgens am Pool steht, die Arme wie zum Gebet zu einem Sonnengott nach oben gereckt, er sagt: "Obrigado Sepp Blatter."“

Sebastian Fischer - Süddeutsche Zeitung[7]

„Wer sich von Bierhoffs PR-Streifen Erkenntnisse erhofft hat, warum Deutschland Weltmeister wurde, wird enttäuscht. Taktik-Analysen oder Einblicke in einstudierte Spielzüge gibt es nicht. […] Gedanken und persönliche Eindrücke der Spieler kommen fast nicht vor. Mario Götze war vor dem Endspiel nicht glücklich mit seiner Rolle als Reservist. Im Halbfinale spielte er überhaupt nicht, ins Finale kam er als Joker. Ob er sich gewundert hat, warum immer Mesut Özil spielen durfte? Die Filmemacher haben ihn nicht gefragt. Natürlich wird auch mit keinem Wort erwähnt, dass der Bau des Luxusresorts Campo Bahia höchst umstritten war.“

Fabian Scheler - Die Zeit[8]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]