Die tollen Tanten schlagen zu

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Filmdaten
OriginaltitelDie tollen Tanten schlagen zu
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ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1971
Länge94 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieFranz Josef Gottlieb
DrehbuchErich Tomek
ProduktionKarl Spiehs
für Lisa Film
MusikErwin Halletz
KameraHeinz Hölscher
SchnittTraude Krappl-Maass
Besetzung

Die tollen Tanten schlagen zu ist ein deutscher Schlagerfilm von Franz Josef Gottlieb des Jahres 1971. Der Film ist eine indirekte Fortsetzung der Filme Wenn die tollen Tanten kommen und Tante Trude aus Buxtehude, mit Rudi Carrell und Ilja Richter in den Hauptrollen.[1]

Handlung[Bearbeiten]

Poertschach am Wörthersee

Rudi Carnera und Andy Braus möchten im Hotel Eschenhof am Wörthersee neue Jobs antreten, während Andy als Koch anfangen möchte, weiß Rudi noch nicht was er machen möchte. Die beiden trampen durch die Gegend in Hoffnung, dass sie jemand mitnimmt. Währenddessen werden Eva und ihre Schwester Margit Wiedemann von ihrer Mutter Irene verabschiedet. Eva soll in das strenge Mädcheninternat Schloss Seeborn gehen, während Margit ihre Arbeitsstelle als Rezeptionistin im Hotel Eschenhof antreten soll. Ihre Muttern trichtert ihren Töchtern nochmals ein, dass sie sich von Männern fernhalten sollen. Vor allem sollen sie sich von Musikern fernhalten, da ihre Mutter von ihrem Mann verlassen wurde. Die beiden Schwestern planen, dass Eva als Margit ihre Arbeitsstelle antreten soll, während sie heimlich ihre große Liebe heiratet.

Mit diesem Ratschlag im Kopf reist Eva an den Wörthersee, an dem sie dem entspannten Hans Müller begegnet, der mit seiner Band gerade unterwegs ist. Er hilft ihr aus einer auswegslosen Situation mit einem Polizisten heraus und wird von ihr abgewiesen. Aber Hans nimmt die Verfolgung auf und fährt ihr hinterher. Etwas weiter entfernt begegnet sie Rudi und Andy die sie mitfährt. Andy verspricht ihr zum Mädcheninternat zu gehen, um dort vorzugeben, sie hätte die Masern. Allerdings wird Andy mit ihr von dem Vizedirektor Herrn Schatz des Internats mit ihr verwechselt und somit muss Andy ihrer Stelle im Internat bleiben.

Währenddessen versucht der reiche amerikanische Millionär Bruno Kargel, Eddy Stubenrauch dazu zu überreden ihm das Hotel Eschenhof für 5.000.000 US-Dollar zu verkaufen, damit er dort nach Erdöl bohren. Unterstützt wird er von Eddys Cousine Trude Moll, die 15 % von der Verkaufssumme erhalten soll. Allerdings ist Eddy so sturr beim Verkauf, dass sämtliche Angebote ablehnt. Schließlich versucht Trude Rudi davon zu überzeugen mit ihr gemeinsame Sache zu machen und absichtlich den Laden in den Ruin zu führen.

Allerdings sorgt Rudi dafür, dass Eddy hiervon erfährt. Schließlich erreicht Andy seinen besten Freund Rudi und versucht ihn davon zu überzeugen ihn aus dem Internat heraus zu holen. Er betritt als Andys Mutter verkleidet das Internat und überzeugt Vizedirektor Schatz davon mit gehen zu können. Allerdings taucht in diesem Moment Evas echte Mutter auf, die von Herrn Schatz als Mann bezeichnet wird und aus dem Internat fliegen soll. Die beiden fliehen aus dem Internat.

In diesem Moment erscheint im Hotel Margit mit ihrem frisch angeheirateten Ehemann und gemeinsam mit Eva versuchen sie einen Plan zu schmieden, wie sie ihre Mutter von der Ehe überzeugen können. Allerdings hat sie alles mit angehört und ist sofort damit einverstanden. Währenddessen versucht Trude mit der Hilfe von ein paar Schlägern das Geschäft von Eddy zu ruinieren, allerdings gelingt Andy und Rudi mit der Hilfe von einigen Kraftpillen die Angreifer zu vertreiben. Kurz darauf werden Rudi und Andy von zwei Internatsschülerinnen um die Ehe gebeten, aus der sie zu fliehen versuchen, was ihnen nicht gelingt da die Schläger auf sie vor der Türe warten, während Eddy sich über die Rettung seines Hotels freut.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der Film wurde in der Zeit vom 16. Juni bis zum 15. Juli 1971 in Pörtschach am Wörthersee und in dessen Umgebung gedreht. Der Film erlebte am 24. September 1971 seine Uraufführung.

Soundtrack[Bearbeiten]

Der Filmsoundtrack beinhaltet folgende Lieder:

Kritiken[Bearbeiten]

Die Zeitschrift Cinema urteilt über den Film:

„Nonsens nach Noten, Null-Quoten mit Zoten.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]