Facesitting

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Rachel Starr beim Reverse-Facesitting bei Exxxotica NJ 2013

Facesitting (engl. face „Gesicht“ und sit „sitzen“) wird auch als Gesichtssitzen oder Queening bezeichnet und ist eine Sexualpraktik bei ein Sexualpartner sich mit seinem Geschlechtsteil oder seinem Gesicht auf den Sexualpartner setzt. Diese Sexualtechnik wird häufig für die Produktion von Pornofilmen eingesetzt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Sexualtechnik dient dem sexuellen Lustgewinn und kann für die verschiedenen Formen des Oralverkehrs verwendet werden. Sinn und Zweck ist es den intimen Geruch des Partners zu riechen oder seinen sexuellen Fetisch zu befriedigen.[1]

Die Formen des Facesittings unterscheiden sich wie folgt:

  • Fullweight: Hier setzt sich der Partner/in mit dem vollen Gewicht auf den/die Partner/in.
  • Reverse: Der Blick des Sitzenden in Richtung der Füße des Partners gerichtet
  • Drowning: Ertränken, hier wird Facesitting unter Wasser betrieben.
  • Asphyx: Das Facesitting wird dazu eingesetzt jemanden die Atmung zu reduzieren.
  • Bound: Das Facesitting wird mit Fesselspielen verbunden.
  • Jeanssitting: Bekleidetes Facesitting mit Jeans.[2]

Das Facesitting kann auch mit der Exkrementophilie verbunden, bei dem Körperausscheidungen wie Kot, Urin und Winde sexuelle Erregung auslösen sollen.

Smotherboxes[Bearbeiten]

Im SM-Bereich findet häufig auch eine Smotherbox Verwendung. Dieses SM-Möbel wird als Oralbox oder Toilettenbox bezeichnet. Diese dienen überwiegend der Bequemlichkeit des Sitzenden und der Sicherheit des liegenden Partners. Im Regelfall sind diese Boxen nicht luftdicht konstruiert, allerdings befindet sich die einzige Atemöffnung in der Mitte des Sitzes. Der obenauf Sitzende kann daher die Luftzufuhr durch die Verlagerung seines Körpers beeinflussen.[3]

Juristische Forderungen auf den britischen Pornofilm[Bearbeiten]

2014 forderte die britische Regierung eine Verbannung der Produktion von Hardcorepornofilmen für das Internet. Ein Gesetzesentwurf der Regierung sollte daraufhin eine ganze Reihe von Sexualpraktiken neben der Strangulation und dem Fisting, auch das Facesitting verbieten.[4][5] Das Gesetz zog eine Protestwelle nach sich.[6][7]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fulbright, Yvonne (2011). The Best Oral Sex Ever - His Guide to Going down. Holbrook: Adams Media. p. 28. ISBN 1-4405-1080-6.
  2. Ina Stein, M. Marino: Das ultimative BD/SM-Lexikon von A–Z. Carl Stephenson Verlag, Flensburg 2005.
  3. Christina McGuire, Carla Norton: Die Leibeigene. Entführung, Verführung, Gehirnwäsche. Die sieben Jahre Qual der Colleen Stan. In: True Crime / Der wahre Kriminalfall. Bastei-Lübbe, Bergisch Gladbach 1993, ISBN 0-440-20442-9 (Originaltitel: Perfect Victim. Bericht über einen Fall von Entführung und Gehirnwäsche; enthält in der deutschen Ausgabe ein Bild einer Kopfkiste mit einer eingehenden Beschreibung).
  4. Andrew Grice: Nick Clegg backs face-sitting protesters. In: The Independent. 15 December 2014.
  5. Laura Smith-Spark, CNN: 'Face-sitting' protest over UK porn censorship law - CNN.com. In: CNN. 12 December 2014.
  6. Why are people face-sitting outside Parliament?. In: bbc.co.uk.
  7. Face-sitting pornography protest Q&A: How, where, and seriously - why?. In: Telegraph.co.uk. 12 December 2014.