Fire Maidens from Outer Space

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Filmdaten
Deutscher Titel Fire Maidens from Outer Space
Originaltitel Fire Maidens of Outer Space
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1956
Länge 80 Minuten
Stab
Regie Cy Roth
Drehbuch Cy Roth
Produktion Cy Roth
Kamera Ian D. Struthers
Besetzung

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Fire Maidens from Outer Space ist ein britischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1956, der unter der Regie von Cy Roth entstanden. Der Film entstand durch die beiden Filmstudios Cy Roth Productions und Criterion Films. Der Film wurde in Großbritannien von Eros Films und in den USA von Topaz Film Co. veröffentlicht. Eine deutsche Veröffentlichung fand bisher noch nicht statt. Der Film wird häufig zu den schlechtesten Filmen der Filmgeschichte hinzugezählt.

Handlung[Bearbeiten]

Die Briten planen zusammen mit den Amerikanern zum einen Erkundungsflug zum 13. Mond des Jupiters. Die Besatzung besteht aus fünf Männern, die allesamt Kette rauchen und mit Pistolen ausgerüstet sind. Captain Larson ist der oberste Befehlshaber der Crew und wird Luther Blair unterstützt.

Nachdem sie in einen Asteroidengürtel geraten sind, erhalten sie von einer männlichen Stimme den Befehl auf seinem Planeten zu landen. Dort finden die fünf Astronauten ähnliche Zustände wie auf der Erde und erleben, wie eine schöne Frau von einem Monster angegriffen wird. Sie eilen ihr zur Hilfe, in dem sie auf das Monster schießen. Diese schöne Frau führt Blair und Larson zu ihrem Anführer Prasus, während anderen drei Abenteurer vor dem Eingang seines Palastes warten müssen.

Prasus erklärt den beiden, dass dieser Planet New Atlantis heißen würde und das er der letzte männliche Überlebende der großen Atlantis-Katastrophe wäre. Außerdem bekommt Blair Hesta, das Mädchen, dass er gerettet hat zur Frau. Prasus betäubt Larson und Blair mit einem Schlaftrunk und einem Tanz der Atlantis-Frauen. Am nächsten Morgen erwacht Blair in den Armen seiner Frau, er denkt darüber nach von New Atlantis weg zu gehen, daneben sucht er nach Captain Larson.

Die drei anderen Astronauten haben in der Zwischenzeit zu Hause Bericht erstattet und überlegen sich wie sie ihren Kameraden helfen können. Doch der Palast Atlantis-Frauen wird von einem elektrischen Magnetfeld bewacht. Blair erfährt von Parsus das er zusammen mit ihm das Monster töten soll. Allerdings versucht Parsus ihm wieder einen Schlaftrunk zu verabreichen, dieses tauscht Hestia die Becher aus und Parsus fällt in einen tiefen Schlaf.

Als Hestia zusammen mit ihm und Captain fliehen wollen, werden sie von den Frauen überrascht und eingesperrt. Blair gelingt es nach langer Zeit einen Geheimgang zu finden und mit dem Captain aus ihren Zimmern zu fliehen. Allerdings möchte Duessa die älteste der Frauen, ihrem Sonnengott ein Opfer bringen, da sie eigentlich vor Hestia einen Mann bekommen sollte. Während dieses Rituals gelingt es den drei verbleibenden Abenteurern, einen Eingang zu finden und von den Frauen gefangen genommen zu werden.

Blair und Larson finden schließlich die Opferstelle und erleben, wie das Monster in den Palast eindringt. Parsus hat nach seinem Schlaf die Tür geöffnet, um nach den Männern zu suchen und wurde dabei von dem Monster getötet. Es gelingt ihnen das Monster zu töten, allerdings stirbt hierbei auch Duessa. Hestia fliegt mit ihrem Mann auf die Erde zurück und die anderen Männer haben versprochen eine weitere Spacemission auf den 13. Jupitermond zu schicken.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der 13. Jupitermond Leda wurde erst am 14. September 1974 entdeckt und war 1956 noch gar nicht bekannt.[1] Elemente des Films wurden für den Film In der Krallen der Venus wiederverwendet.[2] 1992 wurde dieser Film für die Reihe Mystery Science Theater 3000 verwendet.

Soundtrack[Bearbeiten]

Der Film enthält folgende Musikstücke, hierbeit ist vor allem das Stück Stranger in Paradise erwähnenswert, dass von Alexander Borodin für die Oper Fürst Igor komponiert wurde. Zu diesem Musikstück tanzen die Frauen von New Atlantis einige Male.

Kritiken[Bearbeiten]

Der Film erreichte auf der Webseite Rotten Tomatoes gerade einmal eine Wertung von 8%.[3] Halliwell's Film and Video Guide beschreibt den Film als einen starken Anwärter auf den Titel des schlechtesten Films, jemals gemacht wurde.[4] Leonard Maltin schreibt über den Film:

„you haven't lived until you've seen the Fire Maidens dance to 'Stranger in Paradise' by Borodin.“

Sie haben nicht gelebt bis Sie die Feuerbräute zu Stranger in Paradise von Borodin, tanzen gesehen haben.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IAU Central Bureau for Astronomical Telegrams: IAUC 2702: Prob. NEW Sat OF JUPITER; 1974b
  2. Keep Watching the Skies: Science Fiction Movies of the Fifties, Vol. II, 1958-1962McFarland, S. 169
  3. Fire Maidens from Outer Space (1956) auf Rotten Tomatoes
  4. John Walker (ed.) Halliwell's Film and Video Guide 2000, London: HarperCollins, 1999, S.287
  5. Leonard Maltin, TV and Video Movie Guide