Fluchtweg St. Pauli – Großalarm für die Davidswache

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Filmdaten
OriginaltitelFluchtweg St. Pauli – Großalarm für die Davidswache
Flcuhtweg St Pauli Logo 001.svg
ProduktionslandBundesrepublik Deutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1971
Länge87 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieWolfgang Staudte
DrehbuchFred Denger,
Georg Hurdalek
ProduktionAllianz Film (Heinz Willeg),
Terra Filmkunst,
Walter Koppel-Film Hamburg
MusikPeter Schirmann
KameraGiorgio Tonti
SchnittRenate Willeg
Besetzung

Fluchtweg St. Pauli – Großalarm für die Davidswache ist ein deutscher Kriminalfilm des Regisseurs Wolfgang Staudte aus dem Jahr 1971. Der Farbfilm startete am 15. Oktober 1971 in den bundesdeutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten]

Der Taxifahrer Heinz Jensen arbeitet auf dem Kiez und entdeckt in seinem Wagen die völlig nackte Glitzer-Lilly, die er zum Polizeirevier der Davidswache bringt. Dort erfährt er dass sie mit dem Millionär Berndorf verheiratet ist und geht nach Hause. Zur gleichen Zeit bricht sein Bruder Willy Jensen mit einem Trick aus dem Gefängnis aus und begibt sich zusammen mit seinem ehemaligen Komplizen Timpe auf die Suche nach dem Geld aus einem vergangenen Raubzug.

Als sie gemeinsam das Versteck finden, sehen sie wie dieses abgerissen wurde und Willy beschließt seinen Bruder aufzusuchen. Heinz lebt in der Zwischenzeit mit dessen Ehefrau Vera Jensen zusammen und wird von seinem Bruder beim Frühstück überrascht. Es gelingt Willy seine Ehefrau zu entführen und in einem Boot zu verstecken. Willy gibt sich als Taxifahrer aus und fährt zu dem Millionär Berndorf um diesem ein paar hundert Mark abzuknöpfen.

Am gleichen Abend überfällt Willy die Villa und tötet Glitzer-Lilly und stiehlt ihren Schmuck. Kurz darauf trifft Heinz ein, um noch die Schulden für die Taxifahrt von Glitzer-Lilly zu kassieren und wird von der Polizei als Verdächtiger verhört. Während Heinz sich in einem Stripclub gnadenlos betrinkt und eine Schlägerei anfängt, versucht Timpe ohne Erfolg den Schmuck los zu werden. Daraufhin beschließt Willy seinen Bruder mit dem Leben von Vera zu erpressen. Für sie verlangt er 10.000 Mark.

Nach der Übergabe auf dem Schrottplatz wird Timpe von Willy aus dem Auto geworfen und Heinz beginnt die Verfolgung seines Bruders. Schließlich rennt Timpe zur Polizei um die ausgeschriebene Belohnung zu kassieren. Willys Frau Vera gelingt die Flucht bevor dieser mit dem Auto in eine Schlucht fällt und dort schwer verletzt wird. Heinz stellt seinen Bruder und nimmt ihm die Pistole ab, als er ihn erschießen möchte bringt ihn Vera zur Besinnung und die beiden verlassen den Schauplatz, während sich die Polizisten um die Grube herum verteilen und sich Willy das Leben nimmt.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der Film entstand unter dem Arbeitstitel Heiße Spur St. Pauli und stellt Wolfgang Staudtes letzte Regiearbeit für das Kino dar. Danach wendete er sich verstärkt dem Fernsehen zu.

Kritiken[Bearbeiten]

„Hintertreppen-Krimi, in dem sich inhaltliche und formale Klischees treffen. Von Staudtes Zorn und Trauer gegenüber gesellschaftlichen Missständen ist nur noch handwerkliche Routine zurückgeblieben.“

Weblinks[Bearbeiten]