Frauentausch

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Produktionsdaten
Originaltitel: Frauentausch
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr(e): seit 2003
Produktions-
unternehmen:
Constantin Entertainment GmbH
Prisma Entertainment Production
Produzent: Otto Steiner
Ulrich Brock
Dauer: etwa 90 Minuten
Ausstrahlungsturnus: wöchentlich (donnerstags)
Episodenzahl: 389+[1]
Originalsprache: Deutsch
Titellied: A*Teens – Mamma Mia
Genre: Doku-Soap
Erstausstrahlung: Deutschland
Deutschsprachige
Erstausstrahlung:
14. Juli 2003
auf RTL II
User-Wertung
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Frauentausch ist eine deutsche Doku-Soap die seit dem 14. Juli 2003 wöchentlich auf RTL II ausgestrahlt wird. Das Konzept der Sendung geht auf das britische Erfolgsformat Wife Swap zurück. Produziert wird die Sendung von der Constantin Entertainment GmbH.

Inhalt[Bearbeiten]

In der Sendung geht es darum, dass zwei Frauen ihren kompletten Alltag mit dem einer anderen Frau tauschen. Ersatzweise können auch homosexuelle Männer an diesem Projekt teilnehmen. Das ganze Experiment wird über 10 Tage durchgeführt. Die 90-minütige Sendung zeigt, wie die Betroffenen mit den Themen Heimweh, Sehnsucht und Anpassungsproblemen kämpfen müssen.

Häufig werden stark kontrastierende Lebensentwürfe oder Milieus ausgewählt, um Konflikte besser präsentieren zu können. Beispiele sind der Austausch von Frauen aus einer Bauern- und Großstadtfamilie oder der von strenggläubigen und atheistischen Frauen.

Spin-Offs[Bearbeiten]

Die Sendung hat zwei Spin-Offs erhalten.

Kritik[Bearbeiten]

Im Jahr 2009 wurde die Ausstrahlung vom 8. Januar stark kritisiert, da eine Familie und ihr persönliches Umfeld von der zu negativ gestellt werden würde. Die Darstellung der Familie löste Demonstrationen aus und sorgte für Auschreitungen. Aus diesem Grunde musste die Familie unter Polizeischutz gestellt werden. Thomas Langheinrich, Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten kündigte eine Prüfung der Sendung an.[2]

Am 26. Juli 2012 entschied das Landgericht Berlin, dass eine bereits gesendete Folge, unter Androhung eines Ordnungsgeldes, nicht nochmal gesendet werden darf. [3] Grund dafür war, dass einige Aussagen der Familie nicht freiwillig sondern unter Zwang getätigt worden wären.[4]

Beispiele sind die Sätze:

„"Hallo Mama, kannst ruhig zu Hause bleiben (...). (...) ist viel besser als Mama." oder "Tschüss! Komm nicht wieder, bleib, wo Du bist"..[5]

Hierbei wurde massiv die Menschenwürde der gezeigten Szenen kritisiert. Im Anschluss an die Sendung seien die Kinder massiv gehänselt und geärgert worden. Eine Zahlung eines Schmerzengelds gab es nicht.[6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]