From the Manger to the Cross

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Filmdaten
OriginaltitelFrom the Manger to the Cross
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1912
Länge71 Minuten
Stab
RegieSidney Olcott
DrehbuchGene Gauntier
ProduktionFrank J. Marion
KameraGeorge K. Hollister
Besetzung

From the Manger to the Cross ist eine US-amerikanische Bibelverfilmung aus dem Jahr 1912, die von den Vitagraph Studios produziert wurde. Im Jahr 1919 wurde der Film von der Kalem Film Manufacturing Company erneut veröffentlicht.[1]

Handlung[Bearbeiten]

Der Jungfrau Maria wird von einem Engel ein Kind namens Jesus prophezeiht, der für die Sünden der Menschheit leben und sterben wird. Bereits vor seiner Geburt zweifelt Josef an seiner Ehefrau und hat einen Traum in dem ihm ein Engel erscheint. Jesus wird schließlich in Bethlehem geboren und erhält Besuch von Hirten, denen ebenfalls ein Engel erschienen ist. Daneben besuchen drei Weise aus dem Morgenland den König Herodes, den sie über die Geburt eines neuen Königs informieren. Er gibt vor das er diesen König anbeten möchte und bittet sie nach ihrem Besuch zu ihm zurück zu kehren, allerdings werden sie von einem Engel gewarnt kehren nach Hause zurück.

Währenddessen flieht die Familie von Jesus nach Ägypten und kehrt erst zurück, nachdem Herodes gestorben ist. Jesus nimmt währenddessen an Weisheit und Gottvertrauen zu. Im Alter von 12 Jahren ist Jesus im Tempel und beantwortet Fragen der Pharisäer.

Später beginnt Jesus damit öffentlich aufzutreten. Er wird von Johannes dem Täufer getauft und ruft seine Jünger zu sich. Er wirkt außerdem mehrere Wunder und lernt Maria und Martha kennen, in deren Haus er öfter einkehrt. Während ihm Maria zuhört, ist Martha über sie verärgert, da sie die Wohnung sauberhält während Maria dasitzt und zuhört. Sie bittet Jesus darum mit ihr darüber zu sprechen und er weist sie ab, da Maria sich im Glauben weiterbildet. Später erweckt er Lazarus von den Toten.

Jesus wirkt in der Öffentlichkeit und erhält von mehreren Sündern in den Augen der Pharisäer Zuwendung. Als Jesus die Füße gewaschen werden von einer Frau, mischt sich Judas Ischariot ein und verurteilt dies, da mit dem Verkaufserlös des Öls mehrere Arme speisen könnte. Aber Jesus lässt sie gewähren und weißt ihn zurecht.

Kurz darauf wird Jesus von Israelischen Volk mit allen Ehren empfangen, allerdings vertreibt Jesus sämtliche Händler aus dem Tempel und zieht damit den Zorn der Priester und Pharisäer aus sich. Sie planen und ihn zu töten, wissen allerdings nicht wie sie das anstellen sollen. Schließlich wird Jesus von Judas Ischariot verraten und nach dem letzten Abendmahl gefangen genommen. Judas erhängt sich anschließend. Jesus wird vor das Gericht von Pontius Pilatus gestellt und an Herodes (der Sohn von Herodes) ausgeliefert. Dort wird er verhöhnt und ausgepeitscht. Pontius Pilatus weiß nicht was er mit Jesus machen soll und überlässt die Entscheidung über sein Schicksal dem Volk und es verlangt seinen Tod am Kreuz. Nach weiteren Verhöhnungen und Auspeitschungen wird Jesus gekreuzigt. Doch es kommt zu einem Erdbeben und einer Sonnenfinsternis. Jesus stirbt schließlich für die Sünden der Menschheit.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Turner Classic Movies geht davon aus das dieser Film mit insgesamt 35.000 US-Dollar produziert wurde.[2] Gedreht wurde der Film in Palästina.[3] Außerdem sind im Film die Pyramiden und die Sphinx von Ägypten zu sehen.

1996 wurde dieser Film zum ältesten erhaltenen Langfilm erklärt, später wurde der Film Richard III wieder entdeckt, der von nun an als ältester Film gilt.[4] Dennoch ist der Film From the Manger to the Cross etwas älter, da seine Weltpremiere am 3. Oktober 1912 in einem Kino in Haverhill, Massachusetts gefeiert hat, während Richard III seine Weltpremiere am 14. Oktober 1912 oder am 17. Oktober 1912 feierte.[5] Die Weltpremiere fand in einem Kino statt das Louis B. Mayer dem späterer Eigentümer von Metro-Goldwyn-Mayer gehört hat.[6]

1998 wurde der Film vom Library of Congress in das National Film Registry aufgenommen, da der Film als "culturally, historically, or aesthetically significant" (kulturell, historisch oder ästhestisch signifikant) bezeichnet werden kann.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]