Gamera gegen Zigra – Frankensteins Weltraumbestie schlägt zu

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Filmdaten
Deutscher Titel Gamera gegen Zigra – Frankensteins Weltraumbestie schlägt zu
Originaltitel ガメラ対深海怪獣ジグラ
Gamera tai Shinkai Kaijū Jigura
Produktionsland Japan
Originalsprache Japanisch
Erscheinungsjahr 1971
Länge 87 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Noriaki Yuasa
Drehbuch Fumi Takahashi
Produktion Yoshihiko Manabe
Hideo Nagata
Musik Shunsuke Kikuchi
Kamera Akira Uehara
Schnitt Zenko Miyazaki
Besetzung
  • Eiko Yanami: Weltraumfrau / Chikako Sugawara
  • Reiko Kasahara: Kiyoko Ishikawa
  • Mikiko Tsubouchi: Mrs. Ishikawa
  • Kôji Fujiyama: Tom Wallace
  • Isamu Saeki: Dr. Yosuke Ishikawa
  • Yasushi Sakagami: Kenichi Ishikawa
  • Arlene Zoellner
  • Gloria Zoellner
  • Shin Minatsu

Gamera gegen Zigra – Frankensteins Weltraumbestie schlägt zu (Originaltitel: ガメラ対深海怪獣ジグラ oder Gamera tai Shinkai Kaijū Jigura) ist ein japanischer Monsterfilm (Kaijū Eiga) aus dem Jahr 1971 und der siebte Film der Gamera-Reihe. Produziert wurde der Film durch die Daiei-Studios.

Handlung[Bearbeiten]

Sea World in Kamogawa

Auf dem Mond wurde eine Forschungsstation gebaut, die von einem außerirdischen Raumschiff angegriffen und zerstört wird, daneben verschwindet die Wissenschaftlerin Chikako Sugawara spurlos. Auf der Erde hingegen gibt kurz danach ein Seebeben nach dem anderen, bei dem viele Menschen sterben. Kurz danach beobachten Kenichi Kamogawa, sein Vater Kiyoko Ishikawa und dessen Freunde Helen und ihr Vater Tom Wallace wie das Raumschiff im Meer landet. Das Raumschiff beamt die vier an Bord, dort begegnen sie einer Weltraumfrau die direkt Zigras Pläne für die Eroberung der Welt vorstellt. Sie löst schließlich ein Seebeben in Tokio aus und droht der gesamten Welt. Nachdem die Weltraumfrau die beiden Väter hypnotisiert gelingt den Kindern die Flucht zusammen mit ihren Vätern aus dem Raumschiff. Gamera rettet sie und bringt sie ans Festland.

Zuhause in Sea World in Kamogawa werden die beiden Väter von den Wissenschaftlern untersucht. Zusätzlich werden die Kinder vom Militär befragt, doch die Antworten sind im Bezug auf Zigra wenig hilfreich. Die Waffen des Militärs sind gegen Zigra wirkungslos und Zigra befiehlt seiner Dienerin, dass sie die Kinder töten soll. Der Versuch endet mit einer Verfolgungsjagd, bei der sie gefangengenommen werden kann. Währenddessen zerstört Gamera das Raumschiff, das im Meer gelandet ist und es kommt zum Kampf zwischen den beiden Monstern. Zigra betäubt Gamera mit seinen Strahlen. Schließlich kommen die Wissenschaftler mit der Hilfe eines Sea World Mitarbeiters auf die Idee gegen Zigras Hypnosewirkung hohe Schallwellen einzusetzen. Hierbei beenden sie auch die Hypnose von Zigras Dienerin, es stellt sich heraus das es sich bei ihr um die verschwundene Wissenschaftlerin Chikako Sugawara handelt.

Tom Wallace und Kiyoko Ishikawa beschließen von einem U-Boot aus die Schallwellen einzusetzen, um Gamera aufzuwecken. Dummerweise schleichen sich die Kinder ebenfalls in das U-Boot und werden erst später entdeckt. Die U-Boot-Besatzung entdeckt einen Schwachpunkt von Zigra: er ist empfindlich gegen Licht und Schallwellen. Zigra hingegen erpresst die Erde mit dem Leben der Kinder. Sein Plan ist es die Menschen als Nahrung zu benutzen und die Zivilisation auszulöschen, um die Meere dieser Erde vor der Umweltzerstörung zu schützen. Gamera wird durch einen Blitz wiedererweckt und bringt das U-Boot, während Zigra schläft, an die Oberfläche. Anschließend kommt es zum Kampf zwischen den beiden Monstern, wobei Zigra getötet wird.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der Film entstand in Kamogawa in der Präfektur Chiba von Japan, als einer der Dreh- und Angelpunkte diente dem Filmteam Seaworld.[1] Der Film wurde mit einem Budget von 35 Millionen Yen gedreht, was in etwa 97.000 US-Dollar entspricht.[2] Nach diesem Film war die Produktion eines weiteren Gamera-Films mit dem Titel Gamera vs. Garasharp geplant, wozu es aber nicht mehr kam.[3] Die Produktionsfirma Daiei erlitt den Bankrott und der Film wurde von Dainichi Eihai veröffentlicht.[4] Somit wurde für die nächsten 9 Jahre kein weiterer Gamera-Film produziert.

Nach Amerika kam der Film erst 1987 auf VHS durch Sandy Frank, der die Rechte an dem Film erwarb. Der Film war sowohl Bestandteil der KTMA-Staffel als auch der dritten Staffel der Reihe Mystery Science Theater 3000. In Deutschland wurde der Film erst 2013 auf DVD veröffentlicht.

Kritiken[Bearbeiten]

Die Webseite Tofu Nerdpunk schreibt über den Film:

„Hier haben wir also den Tiefpunkt der gesamten Reihe und den letzten Teil der ersten Generation da Daiei kurze Zeit später pleite ging. Die Kampfszenen sind langweilig, die Story selbst im direkten Vergleich zu den anderen Teilen dümmlich. Schlimm, schlimm, schlimm.“[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IMDb
  2. Galbraith IV, Stuart (7 March 2011). "Gamera vs. Zigra / Gamera: The Super Monster". DVDTalk. Retrieved 10 February 2017.
  3. Ausschnitte aus dem unfertigen Material von Gamera vs. Garasharp
  4. Galbraith IV, Stuart (7 March 2011). "Gamera vs. Zigra / Gamera: The Super Monster". S. 303 DVDTalk. Retrieved 10 February 2017.
  5. Tofu Nerdpunk