Gamera the Brave

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Filmdaten
Deutscher Titel Gamera the Brave
Originaltitel 小さき勇者たち~ガメラ~
Chiisaki Yūsha-tachi ~Gamera~
Produktionsland Japan
Originalsprache Japanisch
Erscheinungsjahr 2006
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Ryuta Tasaki
Drehbuch Yukari Tatsui
Produktion Kadokawa Pictures
Musik Yoko Ueno
Kamera Kazuhiro Suzuki
Besetzung

Gamera the Brave ist ein japanischer Monsterfilm (Kaijū Eiga) aus dem Jahr 2006 und der zwölfte Film der Gamera-Reihe. Der Film setzt die bestehende Gamera-Heisei-Reihe nicht fort, sondern versucht an die ursprüngliche Gamera-Showa-Reihe anzuknüpfen. Produziert wurde der Film von Kadokawa Pictures. Vermarktet wurde der Film von der Filmfirma Shochiku.

Handlung[Bearbeiten]

Auf der Shima Pearl Bridge findet der erste Kampf zwischen Toto und Zedus statt.
Auf dieser Insel findet Toru Aizawa das Gamera Ei.

1973 kämpfte auf der Insel Shima ein Gamera gegen mehrere Gaose und hat bei diesem Kampf keinen anderen Ausweg mehr gesehen, als sich selbst zu opfern und die Monster mit sich zusammen in Luft zu sprengen. Der Kampf wurde von einem kleinen Jungen beobachtet, der über Gameras Tod hinweg kommen muss, während sich die Erwachsenen über Gameras Sieg freuen.

Im Jahr 2006 muss der kleine Junge Toru Aizawa mit dem Tod seiner Mutter fertig werden, die ihn immer beim Namen Toto gerufen hat. Sein Vater Kousuke Aizawa versucht mit seinem Imbiss das nötige Geld für den Alltag zu verdienen. Eines Tages sieht Toru einer nahegelegenen Insel ein besonderes Leuchten und ignoriert dieses Leuchten zunächst. Kurz darauf sieht er das Leuchten erneut und begibt sich zur Insel, dort findet er einen großen roten Stein, in dem sich ein kleines Schildkrötenei befindet. Aus diesem Ei schlüpft in seinen Händen eine kleine Babyschildkröte, die Toru auf den Namen Toto tauft.

Toto wird zunächst von Toru vor seinem Vater versteckt. Als er sein Zimmer sauber machen soll, versteckt sich die Babyschildkröte Toto, in dem sie fliegt. Diese fliegende Schildkröte wird Mai Nishio gesehen, die daraufhin vermutet, dass es sich hierbei um ein junges Gamera handelt, das immer weiter wachsen wird, bis zu einem ausgewachsenen Gamera wird. Toto wächst innerhalb von kürzester Zeit auf eine Größe von vier Metern heran, Toru bringt ihn zusammen mit Mai und seinen Freunden in einer abgelegenen Hütte unter.

Währenddessen werden Schiffpassagiere von einer unbekannten Kraft getötet, die Behörden finden nur noch ein paar Schwimmwesten. Kurz darauf greift ein unbekanntes Monster die Stadt und die Shima Pearl Bridge an. Toto beschließt dieses Monster zu bekämpfen und er kann es zumindest vertreiben. Allerdings wird Toto vom Militär gefangen und soll gegen das Monster als Waffe dienen. Hierfür versuchen sie Toto mit roten Perlen zu füttern.

Kurz darauf erfärt Toru, dass seine Freundin Mai Nishio in die Klinik muss, um sich am Herzen operieren zu lassen. Er leiht ihr den roten Stein, in dem sich das Ei von Toto befunden hatte. Das angreifende Monster wird von Behörden mit dem Namen Zedus ausgestattet. Als Zedus schließlich den Ort angreift, in dem Toto untergebracht ist, kommt es zum Kampf zwischen den beiden. Allerdings ist Toto unerfahren im Kampf und scheint zu verlieren. Während die Klinik evakuiert wird, versucht Toru von Mai den Stein wiederzubekommen. Allerdings wird er von seinem Vater aufgehalten. Mai hingegen versucht den Stein Toto zu bringen, allerdings darf sie das Krankenbett nicht verlassen. Somit entscheiden sich die Kinder des Ortes dafür mit dem Stein zu Toto zu laufen um diesen zu ihm zu bringen. Schließlich erreicht der Stein Toru und dessen Vater, gemeinsam eilen sie zu Toto, um ihn den Stein zu bringen.

Als der Weg dorthin versperrt ist, hilft ihm sein Vater dorthin zu kommen und Toru gibt Toto den Stein, mit der Warnung, dass er sich nicht umbringen soll, um die Stadt zu schützen. Toto kämpft mit neuer Kraft gegen Zedus und tötet das Monster mit einem Feuerstrahl. Als ihn das Militär wieder mitnehmen möchte, stellen sich ihnen die Kinder in den Weg und sorgen dafür, dass Toto, der jetzt zu Gamera geworden ist, fliehen kann.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der Film wurde anlässlich des vierzigsten Jubiläum der Gamera-Reihe produziert, der erste Film Gamera – Frankensteins Monster aus dem Eis kam 1965 in die Kinos und orientierte sich an dem Kinderfilm-Thema, hierfür wurden allerdings die drei Vorgängerfilme außen vor gelassen, stattdessen versuchte der Filme Bezüge zur Showa-Reihe herzustellen. In einer Szene ist zu sehen, wie Toto ein Küchenmesser mit einem Feuerstrahl angreift, was eine direkte Anspielung auf Gamera gegen Guiron – Frankensteins Monsterkampf im Weltall aus dem Jahr 1969 ist.

Insgesamt konnte der Film an den japanischen Kinokassen 410 Millionen Yen einnehmen, was allerdings kommerziell gesehen, weit unter den Einnahmen der Gamera-Filme der 1990er-Jahre lag.

Drehorte waren unter anderem die Felsen von Yonago Beach, die Shima Pearl Bridge und die Gegend von Shima.

Kritiken[Bearbeiten]

Die Webseite reviews.ch.vu schreibt über den Film:

„Anfangs hatte ich auch meine Bedenken, was Gamera The Brave angeht (siehe Kind auf dem Cover), aber alles halb so wild: der Film ist stark und hat mich gut unterhalten! Die Macher haben das alte und klassische Thema gut in die moderne gerückt und die Zerstörungs- und Monsteraction ist hervorragend in Szene gesetzt, so dass der Fan von Filmen wie Godzilla, Rodan und Co. bestens bedient wird! Trotz Kind, welche nicht so stark genervt hat und gottseidank keine Alien Story mehr! Die habe ich so was von satt in der Gamera Reihe! Der Film ist unterhaltsam und technisch gut gemacht. Gamera als kleine Schildkröte ist zudem sehr niedlich anzusehen, so dass auch die erste Filmhälfte was zu bieten hat! Die 2. Filmhälfte ist dann dank der Monsteraction das Highlight des Filmes! Fans der Gamera Reihe greifen zu! Ich hoffe doch Mal, dass die 90er Jahre Versionen auch ähnlich gut sind wie dieser bis dato letzte Beitrag zur Reihe!“[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]