Go Down, Death!

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Filmdaten
Originaltitel Go Down, Death!
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1944
Länge 53 Minuten
Stab
Regie Spencer Williams
Drehbuch Sam Elljay
Produktion Alfred N. Sack für Sack Amusement Enterprises
Besetzung
  • Spencer Williams: Big Jim Bottoms
  • Myra D. Hemmings: Schwester Caroline
  • Samuel H. James: Jasper - Der Priester
  • Eddye L. Houston
  • Amos Droughan
  • Walter McMillion
  • Irene Campbell
  • Charlie Washington
  • Helen Butler
  • Dolly Jones
  • Jimmie Green
  • The Heavenly Choir
  • Jimmie Green's Orchestra

Go Down, Death! ist ein christlicher Race film aus dem Jahr 1944, der unter der Regie von Spencer Williams entstanden ist. Der Filmtitel ist eine Anspielung auf das gleichnamige Gedicht von James Weldon Johnson das in dem Buch God's Trombones zu finden ist.[1][2]

Handlung[Bearbeiten]

Big Jim Bottoms betreibt einen erfolgreichen Juke Joint mit Glücksspiel, Prostitution, Tanzmusik und vielen Gästen. Allerdings ist im der neue Priester der ansässigen Kirche ein Dorn im Auge, da er vom Wachsen der neuen Kreatur predigt. Aus diesem Grund beauftragt er hübsche Mädels mit Priester Jasper zu flirten, während er von dieser Situation ein pikantes Foto schießt. Big Jim gelingt es tatsächlich das Foto zu schießen, allerdings stellt sich ihm seine Tante Schwester Caroline in den Weg. Sie warnt ihn nachtrüglich und verscheucht Big Jim.

Dieser lässt die pikanten Fotos entwickeln und vervielfältigen. Eines dieser Fotos überreicht er hämisch seiner Tante Caroline. Sie zerreißt es und schämt sich für ihn. Er beruhigt sie damit, dass er mehrere Fotos hiervon hätte. Sie geht beunruhigt zu Bett und bittet Jesus Christus um Hilfe. Dieser schickt ihr einen Geist aus dem Jenseits, der ihr den Tresor von Big Jim Bottoms öffnet. Als er sie dabei entdeckt, kommt es dazu, dass er sie lebensbedrohlich verletzt. Er tut so als wäre sie von jemanden überfallen worden und die Gemeinde betet für die Seele der Schwester.

Sie verstirbt schließlich mit den Worten, dass sie nach Hause geht und wird schließlich beigesetzt. Unter den Trauernden befindet sich Big Jim Bottoms, dessen Gewissen ihm die Wahrheit zeigt. Schwester Caroline wurde von Gott angenommen, während er sich schämen muss. Nach der Beerdigung wird das Gewissen immer lauter und er versucht vor diesem zu fliehen. Er sieht schließlich wie sich die Pforten der Hölle öffnen und ihn begrüßen. Er verstirbt und kurz darauf gefunden. Priester Jasper bittet Gott um Gnade für Big Jim Bottoms.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der Film ist eigentlich der dritte und letzte Film aus einer lose zusammenhängenden Filmreihe von christlichen Race Filmen die unter der Regie von Spencer Williams entstanden sind.[2] Zuvor sind in dieser Reihe die Filme The Blood of Jesus (1941) und Brother Martin: Servant of Jesus (1942) entstanden.

Die Szenen des Himmels und der Hölle stammten aus dem italenischen Stummfilm L’inferno aus dem Jahr 1911.[3] Der Film hatte einige Probleme mit der Zensur, da in einer Szene aus dem besagten Stummfilm eine weibliche Brust zu sehen ist.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]