Graf Dracula in Oberbayern

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Filmdaten
OriginaltitelGraf Dracula in Oberbayern
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1979
Länge90 Minuten
AltersfreigabeFSK 18
Stab
RegieCarl Schenkel
DrehbuchGrünbach
Erich Tomek
ProduktionMartin Friedman
Karl Spiehs
MusikGerhard Heinz
KameraHeinz Hölscher
SchnittJutta Hering
Besetzung

Graf Dracula in Oberbayern ist eine deutsche Erotik-Horrorkomödie des Jahres 1979, die unter der Regie von Carl Schenkel entstand, der eigens für diesen Film das Pseudomyn Carlo Ombra verwendete.

Inhaltsverzeichnis

Handlung[Bearbeiten]

 
Schloss Moosham diente dem Film als Kulisse

Boris, der treue Diener der Familie Stanislaus, stiehlt eine frische Blutkonserve aus dem Krankenhaus und wird von der Lehrerin Ellen van Helsing sowie deren treuen Gehilfen verfolgt. In dessen Unterkunft, einem beeindruckenden Schloss, beobachten sie durch ein Fenster, wie der Fotograf und Unternehmer Stan dort einige erotische Fotos aufnimmt. Der Unternehmer möchte mit diesen Fotos im Grunde nur einen wichtigen Werbedeal absichern, um so seine neu eröffnete Disco in einige erotischen Zeitschriften bewerben zu können.

Dummerweise zerstört Boris die Blutkonserve, lockt Stan und dessen Crew in die schlosseigene Gruft, in der sein Meister der Vampir Graf Stanislaus ruht. Dort erweckt die Crew den Grafen und dessen Geliebte Gräfin Olivia aus dem Schlaf. Als am nächsten Tag die Disco eröffnet wird, bricht der Graf auf, um sich dort am frischem Blut zu laben. Dafür macht er sich zuerst an Stans Freundin Mausi heran, beginnt bevor sie zu verführen, nachdem diese sich geduscht und hergerichtet hatte. Es folgen noch zahlreiche erotische Abenteuer des Grafen, bei denen sich dieser erfrischen kann, während seine Gespielin Olivia sogar von dem unbeholfenen Leopold abgewiesen wird.

Am nächsten Tag schließt Stan seinen Deal mit der Erotik-Zeitschrift ab und Ellen van Helsing versucht ihrerseits, Boris zu verführen und so alles über das vampirische Geheimnis des Schlosses zu erfahren. Indessen gelingt es Olivia ebenfalls, ihren ersten Mann zu verführen. Kurz nach mehreren Übergriffen wird Stan, dessen Crew über das Geheimnis von Graf Stanislaus eingeweiht und sie beschließen gemeinsam, ein Vampirhotel zu eröffnen, in dem sich die beiden Vampire immer satt trinken können.

Allerdings geht ihnen das nach kurzer Zeit bereits tierische auf den Keks, da sie sich auch um schwule und sehr alte Hotelgäste kümmern müssen, während Ellen den Touristen einige Kreuze verkauft. Daraufhin beschließen die beiden Vampire nach Transsilvanien zurück zu kehren, um dort ein neues Leben zu beginnen. Um nun das Hotel nicht zu ruinieren, wurde Mausi vom Graf zu einem Vampir gemacht, die nun ihrerseits ihren Mann Stan auf die „dunkle Seite“ holt.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der Film entstand im Jahr 1979, in dem zahlreiche Vampirfilme gedreht wurden; unter anderem auch Nosferatu: Phantom der Nacht oder Das wahre Leben des Fürsten Dracula. Der Film wurde im Schloss Moosham gedreht und entstand unter der Produktion der Filmfirma Lisa Film.[1]

Kritiken[Bearbeiten]

Die Webseite Splattertrash urteilt über den Film:

„Überwiegend gelungene Schmuddel-Horror-Mixtur, die sich aufgrund einiger guter Ideen und einer engagierten Besetzung durchaus aus dem Gros der ähnlich gelagerten Produktionen erheben kann. Sicherlich kein Meisterwerk, aber doch solide Unterhaltung mit all den Ecken und Kanten (aber auch Vorteilen), die deutsche Genrefilme jener Tage nun einmal aufweisen.[2]

FilmFlausen schriebt dagegen:

„’Krachledern – The Movie’. Zähneputzende Vampire, bumsende Jugendliche, die heute unsere Eltern sein könnten (au weia) und ein Score aus dem Akkordeon. Kurz: Eine Klamotte, wie sie nur aus unseren Landen stammen kann.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]