Hobgoblins

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Filmdaten
Deutscher Titel Hobgoblins
Originaltitel Hobgoblins
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1988
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Rick Sloane
Drehbuch Rick Sloane
Produktion Rick Sloane,
Greydon Clark,
Craig Turkel,
Rick Sloane Productions
Musik Alan DerMarderosian
Kamera Rick Sloane
Schnitt Rick Sloane
Besetzung

Hobgoblins ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 1988, der als Mockbuster auf die Film Gremlins – Kleine Monster und die Critters-Filmreihe produziert wurde. Regisseur Rick Sloane erhielt auf Grund dieses Films einen gewissen Ruhm, da es sich bei diesem Film um einen der schlechtesten Filme aller Zeiten handelt.[1][2][3]

Handlung[Bearbeiten]

Nachtwächter McCreedy arbeitet seit über 30 Jahren in einem alten stillgelegten Filmstudio. Regelmäßig wird er von einem Assistenten begleitet, sein letzter Assistent hat nicht auf seine Warnung gehört den Tresorraum nicht zu betreten und ist dabei gestorben, als er seinen Traum als Rockstar erlebt hat. Eine Nacht später wird Kevin angestellt, der mit seinem neuen Job seine Freundin Amy beeindrucken möchte. Nach seiner ersten Nachtschicht trifft er auf Amy und deren sexbesessene Freundin Daphne, die auf ihren Freund einem Soldaten namens Nick wartet.

Nick erniedrigt Kevin in einem Kampf mit Gartengeräten. Bei der nächsten Nachtschicht schleicht sich ein Dieb ins Studio und bedroht das Leben von McCreedy, Kevin gelingt es sein Leben zu retten. Allerdings flieht der Dieb und Kevin nimmt die Verfolgung auf. Kevin öffnet den Tresorraum und erlebt wie merkwürdige Wesen mit dem Namen Hobgoblins ausbrechen. McCreedy klärt ihn auf, dass die Hobgoblins vom Licht angezogen werden und Träume wahr werden lassen. Vor 30 Jahren sind diese außerirdischen Wesen auf der Erde gelandet und haben dafür gesorgt, dass Personen die auf sie trafen ihre Träume erlebten haben und anschließend von den Hobgoblins in den Tod getrieben wurden.

McCreedy erteilt Kevin den Auftrag die Hobgoblins auszulöschen. Kevin findet einige Hobgoblins bei seinen Freunden die gerade angegriffen werden. Es gelingt ihm einige zu erledigen. Kurz darauf ruft Kyle bei einer Sexhotline an und erlebt wie ihn Fantazia den Kopf verdreht. Zu seinem Glück kommt Kevin gerade noch rechtzeitig um seinen Freund zu retten und den Hobgoblin zu töten. Allerdings wird Amy ebenfalls von einer Sexfantasie verführt. Sie begibt zum Club Scum um dort zu strippen. Kurz bevor sie den Rauswerfer Roadrash vernascht, erledigt Kevin den Hobgoblin.

Allerdings ist Nick ebenfalls von einer Militärfantasie befallen und zerlegt mit seinen Granaten und Maschinengewehren den Club und wird von seinem Befehlshaber in Brand gesteckt. Kevin gelingt es schließlich mit den letzten Hobgoblins in Studio zurück zu kehren. Dort wurde McCreedy entlassen und beschließt das Studio zusammen mit den Hobgoblins in die Luft zu jagen. Er lockt sie in das Studio zurück und vernichtet die Hobgoblins.

Amy ist schließlich von Kevin beeindruckt.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der Film selbst wurde durch seine Verwendung in der Sendung Mystery Science Theater 3000 populär. Der Film enthält zahlreiche Logiklöcher auf Grund von Schnittfehlern und merkwürdige Erzählungstränge.[4] Das größte Manko des Films selbst sind allerdings die unbeweglichen Hobgoblins, die eigentlich nur Puppen sind.[5]

Im 2009 ist mit Hobgoblins 2 eine Fortsetzung erscheinen.[6]

Kritiken[Bearbeiten]

„Ein Schüler arbeitet als Nachtwächter, um sein Taschengeld aufzubessern. Ein Kollege weist ihn ein und schärft ihm besonders ein, nicht die Stahltür im Keller zu öffnen. Die Warnung ist ein Grund mehr, einen Blick hinter die Tür zu werfen. Damit setzt er die "Hobgoblins", kleine außerirdische Monster, frei, die vor langer Zeit auf der Erde landeten. Ein Aufguss des von Filmen wie "Gremlins" und "Critters" bekannten Gruselthemas.“

Greg Muskewitz von Efilmcritic.com bezeichnete den Film als Jim Henson's schlimmsten Alptraum.[8] David Cornelius von DVD Talk schrieb über den Film:

„There's not one aspect of this movie that isn't the Worst Thing Ever.[9]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]