Hochwürden drückt ein Auge zu

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Filmdaten
OriginaltitelHochwürden drückt ein Auge zu
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ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1971
Länge95 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieHarald Vock
DrehbuchHarald Vock
ProduktionErich Tomek,
Günther Köpf
für Lisa-Divina-Film
MusikGerhard Heinz
KameraHeinz Hölscher
SchnittEva Zeyn
Besetzung

Hochwürden drückt ein Auge zu ist eine deutsche Komödie von Harald Vock aus dem Jahr 1971. Eine in sich abgeschlossene Fortsetzung fand der Film in der 1972 in die Kinos gekommenen Komödie Immer Ärger mit Hochwürden.

Inhaltsverzeichnis

Handlung[Bearbeiten]

Der Autobusunternehmer Thomas Springer erhält die Erlaubnis in seiner idyllischen Heimatstadt rund um den dortigen See Bustouren anzubieten. Bei diesen Bustouren geht es ihm weniger um Geld, als darum den alten Kapitän Jansen und dessen ständig verspätetes Schiff „Antonia“ vom See zu vertreiben. Dieses Schiff wird von Pfarrer Himmelreich unterstützt und geliebt, da er sich zusammen mit Kapitän Jansen regelmäßig auf Traumreisen begibt, bei denen sie gemeinsam große Abenteuer erlebt haben. Thomas Springer hingegen möchte den Pfarrer nur ärgern und zur Weißglut treiben. Währenddessen hat sich Thomas Springers Bruder Michael Springer in Barbara Jansen, die Enkelin des Kapitäns verliebt. Das passt Thomas Springer überhaupt nicht, da er möchte das sein Bruder die naive Mathilde heiratet, da diese mit einem Stadtrat verwandt ist.

Als Thomas Springer erfährt das der Pfarrer zum Bürgermeister eingeladen wird beschließt er das zu verheimlichen und stattdessen als Pfarrer verkleidet dort selbst aufzutauchen. Dort benimmt er sich bewußt so daneben, dass sich die Frau des Bürgermeisters zusammen mit einem Polizisten beim Bischof beschwert. Dieser willigt ein mit dem Pfarrer über sein Verhalten zu sprechen. Der Pfarrer hingegen stößt zufällig auf den Bankräuber Alfred, der gerade eine Bank ausgeraubt hat und mit diesem Geld untertauchen möchte. Alfred bedroht ihn, aber Pfarrer Himmelreich trickst ihn aus und entwendet seine Pistole und das Geld und gibt dieses anoym der Bank zurück. Alfred ist gezwungen als Messdiener für den Pfarrer zu arbeiten. Außerdem erfährt der Pfarrer, dass ein Wettrennen zwischen der Antonia und der Buslinie geplant ist, bei dem über die Zukunft des Schiffes entschieden wird. Matthias muss sich auf Wunsch seines Bruders um Mathilde kümmern, was von Barbara beobachtet wird.

Schließlich kommt es nach einem klärenden Gespräch zwischen dem Bischof und dem Pfarrer zu einer Aufklärung aller Missverständnisse die durch Thomas Springer verursacht wurden und der Bischof erklärt sich bereit die Antonia bei ihrer Mission zu unterstützen. Währenddessen gelingt es Thomas Springer dem Kapitän Jansen ein Schlafmittel zu verabreichen. Als Thomas mit dem Bischof und dem Pfarrer spricht reut ihn die Tat und er gesteht ihnen, dass er den Kapitän mit einem Schlafmittel betäubt hätte. Der Pfarrer und der Bischof beschließen die Antonia zu retten und für Kapitän Jansen das Rennen zu gewinnen. Die Enkel des Kapitäns hingegen richten Straßensperren auf. Nach einiger Zeit gelingt es der Antonia zu gewinnen und die Stadt setzt sich für den Erhalt des Schiffes ein. Währenddessen sorgt Thomas Springer dafür, dass Michael mit Barbara zusammen kommt.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Gedreht wurde der Film in Velden am Wörther See und Klagenfurt. Die Uraufführung des Films fand am 26. November 1971 statt. Rudi Carrell, Heidi Hansen und Chris Roberts sind in Cameo-Auftritten zu sehen, da in der Gegend zeitgleich der Film Rudi, benimm dich! gedreht wurde.

Kritik[Bearbeiten]

Das Lexikon des Internationalen Films bewertete Hochwürden drückt ein Auge zu als „Komödie nach einem schwachen Drehbuch, klischeehaft inszeniert – die Geistlichen sind Lustspielfiguren von gutmütig-skurrilem Zuschnitt –, aber dennoch knapp über dem deutschen Durchschnitt.“[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Klaus Brüne (Hrsg.): Lexikon des Internationalen Films. Band 3. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1990, S. 1635.