Kinder des Weltraums

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Filmdaten
Deutscher Titel Kinder des Weltraums
Originaltitel The Space Children
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1958
Länge 69 Minuten
Stab
Regie Jack Arnold
Drehbuch Bernard C. Schoenfeld
Produktion William Alland
Musik Van Cleave
Kamera Ernest Laszlo
Schnitt Terry O. Morse
Besetzung

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Kinder des Weltraums ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film des Jahres 1958, der unter der Regie von Jack Arnold entstand.

Handlung[Bearbeiten]

Wissenschaftler Dave Brewster fährt zusammen mit seiner Familie zu seiner neuen Arbeitsstelle in Strandnähe. Dort soll er zusammen im Auftrag der Regierung mit anderen Wissenschaftlern wie Dr. Wahrman und Hank Johnson an der Entwicklung eines neuen nuklearen Raketenantriebs arbeiten. Seine Söhne Dave und Ken hören bereits auf der Fahrt zum Strand ein merkwürdiges Geräusch, dass nur sie hören, während Dave und seine Frau Anne nur einige Probleme mit dem Motor ihres Wagens haben.

Nach ihrer Ankunft entdecken die beiden Jungs am Strand eine Höhle, die von den Kindern der anderen Wissenschaftler als Hauptquartier genützt wird. Nach kurzer Zeit kommt es in der wissenschaftlichen Einrichtung der Wissenschaftler zu kleineren Stromausfällen und ähnlichen nicht wirklich bemerkswerten Vorfällen, wie dem Ausfall des Telefons. Schließlich werden die Kinder von einer merkwürdigen Gehirnähnlichen Masse zu sich gerufen und unter seine Kontrolle gebracht.

Die Kinder benehmen sich ab diesem Moment merkwürdig und werden von dem Gehirn gesteuert. Die locken Bud und Ken Brewster locken ihren Vater in die Nähe des Gehirns, sorgen dafür, dass dieser das Gehirn mitnimmt. Kurz vor diesem Ereignis wird der ewig betrunkene Joe Gamble von einem Blitz getroffen, nachdem seinen Sohn etwas antun wollte. Am nächsten Tag bringen die Kinder das Gehirn die Höhle und die Leiche von Joe Gamble wird im Sessel gefunden.

Als Dave Brewster seinen Kollegen von diesem Vorfall mit dem Gehirn berichten will, bricht er zusammen, als sein Sohn im Büro erscheint. Daneben erleidet ein Versorgungslaster der Wissenschaftlichen Station einen Autounfall, bei dem außer der Ladung niemand zu Schaden kommt. Als der Wissenschaftler Hank Johnson, die Höhle betreten möchte, wird er von seiner Tochter Eadie zurückgehalten. Allerdings betritt er die Höhle und fällt ins Koma.

Dr. Wahrman beobachtet schließlich wie die Kinder in den Generatorraum einbrechen, ohne eine Spur zu hinterlassen. Er spricht Dave Brewster nach seiner Rückkehr aus dem Krankenhaus darauf an und erfährt von ihm ohne Worte alles über das Gehirn und versucht mit ihm zu sprechen, in dem er in ihn seiner Höhle besucht. Er spricht zu dem Gehirn, dass er der Menschheit dienen möchte, um diese in eine bessere Zukunft zu führen. Die Worte verhallen, ohne das etwas geschieht. Dr. Wahrmann kann die Höhle verlassen und versucht die Rakete zu aktivieren. Diese fliegt bei ihrem Start in die Luft und die Eltern versuchen mit Hilfe von Dr. Wahrman gegen das Gehirn vorzugehen. Doch die Kinder stellen sich ihnen in den Weg und das Gehirn verschwindet ins Weltall. Schließlich erfährt Dr. Wahrman von Bud Brewster, dass die Menschheit noch nicht reif für diese Waffentechnologie war und das die Kinder ganzen Welt unter der Kontrolle des Gehirns standen.

Endcut[Bearbeiten]

Der Film endet mit einer kleiner Texttafel auf der die folgenden Worte aus Kapitel 18, Vers 3 des Matthäus-Evangelium zu lesen sind:

„Verily, I say unto you ... except ye become as little children, ye shall not enter into the kingdom of heaven.“

... das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.[1]

Diese Worte sind die Antwort auf folgende Frage der Jünger von Jesus Christus:

„Wer ist im Himmelreich der Größte?[1]

Für diese Antwort stellte er ein Kind in den Mittelpunkt sprach davon, dass die Kinder im Himmel die Größten sind.

Im Kontext mit dem Film erscheint aus dem Nichts ein Gehirn, dass die Kinder in sein Vertrauen zieht, um eine irdische Katastrophe zu verhindern, die durch diese Raketentechnik ausgelöst wird. Ob das Gehirn ein Außerirdisches oder Engelsgleiches Wesen ist wird im Film nicht erwähnt. Die Kinder wissen nur, dass dieses Gehirn die Menschheit vor einer Katastrophe bewahrt.[2] Das bleibt der Interpretation des Zuschauers überlassen. Aber eines steht fest, dass das Gehirn die Kinder wegen ihrer eigenen Sichtweise auf die Realität einsetzt, um eine Katastrophe zu verhindern.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Die 1945 geborene Sandy Descher spielte bereits 1954 in dem Science-Fiction-Film Formicula mit.[3] Für den Film schaltete Paramount am 5. Oktober 1957 in der Los Angeles Times eine Castinganzeige in der Kinderdarsteller gesucht wurde.[4] Für den erfahreren Produzenten William Alland war dieser Film, sein Debüt bei den Paramount-Studios.[4]

Der Film basierte auf der unveröffentlichten Geschichte The Egg von Tom Filer, die eigentlich eine andere andere Geschichte als der Film erzählt. In dieser Geschichte geht es um das junge Mädchen Kathy das an Polio erkrankt ist und in einer stürmischen Nacht ein merkwürdiges Ei findet, dass ihr die Aufgabe gibt dieses für 10 Stunden zu beschützen. Trotz Widerstände durch ihre Eltern erfüllt sie diese Aufgabe und wird von der Krankheit geheilt.[5]

Das Gehirn wurde aus Plastik von Ivyl Burks gebastelt und soll in seiner endgültigen Größe über 1.000 Pfund gewogen haben und eine Breite von über 5 Fuß und eine Länge von 10 Fuß besessen haben. Die Figur des Gehirns wurde mit Neonlichtern im Wert von über 3.000 US-Dollar ausgestattet.[5]

Der Film wurde in den Kinos als Double Feature zusammen mit dem Science-Fiction-Film Der Koloss von New York (1958) aufgeführt. Der ebenfalls von William Alland produziert wurde. Die Dreharbeiten fanden im Dezember des Jahres 1957 in den Paramount Studios und in Kalifornien statt.[6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Deutsche Übersetzung aus der Einheitsübersetzung von Bibel Server.de
  2. Film
  3. Parla, Paul; Mitchell, Charles P. (October 1, 2009). Screen Sirens Scream!: Interviews with 20 Actresses from Science Fiction, Horror, Film Noir and Mystery Movies, 1930s To 1960s (illustrated ed.). Jefferson, North Carolina, USA: McFarland & Company. S. 48.
  4. 4,0 4,1 Hopper, Hedda (October 5, 1957). "'Space Children' Set as Science-Fiction". Los Angeles Times. Los Angeles, California, USA: Eddy Hartenstein. S. B2. ISSN 0458-3035. OCLC 3638237.
  5. 5,0 5,1 AFI staff (2013). "The Space Children". AFI Catalog of Feature Films. Los Angeles, California, USA: American Film Institute. OCLC 772904208.
  6. IMDB