Kurzfilm

Der Kurzfilm definiert sich als Gegenstück des Langfilms, ausschließlich über seine Länge. Während ein Langfilm ungefähr eine Länge von 90 - 120 Minunten hat, ist der Kurzfilm eher mit einer Länge von 1 bis etwa zu 30 Minuten versehen.

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Entstehung des BegriffsBearbeiten

Die ersten Filmproduktionen der Filmgeschichte waren zumeist Kurzfilme. Besonders bekannt und populär wurde unter anderem der Kurzfilm Der Kuss, in dem der erste Filmkuss festgehalten wurde. Allerdings wurden diese Filme durch die Anzahl ihrer Akte auch Reels genannt definiert.[1] Erst gegen 1915 bürgerten sich die Begriffe Kurzfilm und Langfilm in der Filmbranche ein.[2] Die Gründe hierfür waren, das Filme wie Die Geschichte der Kelly-Bande (1906), La vie et la passion de Jésus Christ (1903 - 1905), Judith of Bethulia (1913) oder Die Geburt einer Nation (1915) eine Laufzeit hatten, die mehrere Akte übertrafen.

Durch den Kurzfilm entstand auch das Genre des Cartoons in dem kurze Zeichentrickfilme präsentiert wurden. Der Kurzfilm kann sämtliche Filmgenres repräsentieren, die vorstellbar sind.

Festivals, Preise und OrganisationenBearbeiten

Hauptartikel: Kurzfilmfestival

Um den Kurzfilm entstanden zahlreiche Kurzfilmfestivals Beispiele sind die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen oder die Regensburger Kurzfilmwoche. Daneben gibt es zahlreiche Kurzfilmpreise wie Beispielsweise den Oscar für den besten Kurzfilm oder den Deutschen Kurzfilmpreis. Daneben gibt es unter anderem folgende Organisationen rund um den Kurzfilm:

Einige Beispiele für KurzfilmeBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten