Lo Graf von Blickensdorf

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Lo Graf von Blickensdorf (richtiger Name Lothar Blickensdorf; * 19. Februar 1951 in Münster) ist ein deutscher Maler, Performancekünstler sowie Drehbuch- und Comedyautor.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Er besuchte das Graf-Arnold-Alumnat in Burgsteinfurt. Nach der Lehre als Schriften- und Plakatmaler absolvierte er eine klassische Ausbildung der Malerei, Film und Fotografie, bevor er sich dem Schreiben von Drehbüchern, Texten und Gags zuwandte - unter anderem für Harald Schmidt, SOKO Leipzig und diverse andere Soaps. Weiterhin studierte er Filmdesign und Malerei an der Fachhochschule Dortmund bei Adolf Winkelmann. Siebzehn Jahre lang gestaltete er als Grafiker, Fotograf, Cartoonist und Autor die Berliner Stadtzeitung "Zitty" mit. Dort entstand auch eine Kolumne mit Helge Schneider.[1]

Von 1987 bis 1992 war Blickensdorf Mitarbeiter beim Satire-Magazin "Kowalski", darüber hinaus ist er ständiger Mitarbeiter der Satirezeitschrift "Eulenspiegel". Zurzeit lebt und arbeitet er in Berlin. „Lo Graf von Blickensdorf“ ist sein Künstlername, den sich Blickensdorf 2007 zulegte.[2] 2009 erschien sein Buch Werden Sie doch einfach Graf! im Rotbuch-Verlag mit einem Vorwort von Götz Alsmann. Dort schildert er seine Vorfälle, die ihm passierten als „falschen Grafen“.

Drehbücher[Bearbeiten]

Kino[Bearbeiten]

  • 1999: Der betörende Charme des Stahlarbeiters, Cologne-Gemini Filmproduktion, (Co-Autor Rainer Wittkamp)
  • 2004: Tierisch Männlich, Nexusfilm (Kurzfilm)

Fernsehen[Bearbeiten]

Ausstellungen[Bearbeiten]

Hier eine Auswahl seiner Ausstellungen. Ausstellungen waren u. a. in Amsterdam, Berlin, Paris, London, Düsseldorf, Münster, Dortmund, Solingen und Dülmen.

  • 1975: Galerie Goeken, Münster
  • 1980: Heart, Stüber, Blickensdorf, Galerie Köhler, Solingen-Langenfeld
  • 1982: Internationales Zentrum der Universität Münster
  • 1985–95: Jährliche Teilnahme an der Freien Berliner Kunstausstellung
  • 1986: Blickensdorfs Malerei, Kunstverein ART´IG
  • 1995: Vremd & Vertraut, Caricatura Kassel
  • 2005: Tote lesen kein Bild, Kunstverein ART´IG

Nominierungen[Bearbeiten]

  • 2008 nominiert für den Celeste-Kunstpreis
  • 2008 nominiert für den Deutschen Cartoonpreis[3]

Literatur[Bearbeiten]

  • Oktober 1979: U-Comix Sonderband, Anthologie Deutsche Zeichner, Volksverlag Linden
  • Dezember 1984: Jetzt!, Ausstellungskatalog von 10 Mitgliedern des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK) - Bezirksverband Münsterland e.V.
  • Juni 1995: Jesses, ...Christo, Verlag GALERIE AM CHAMISSOPLATZ, ISBN 3-88384-0491
  • Dezember 1995: Vremd & Vertraut, Verlag Elefanten Press, ISBN 3-88520-577-7
  • August 2009: Werden Sie doch einfach Graf! Biste was, kriegste was, im Rotbuch-Verlag, ISBN 978-3-86789-088-5
  • September 2009: Interview mit Wladimir Kaminer als Gastbeitrag in Paradies mit Laube, ISBN 978-3-421-03689-6
  • Januar 2010: Unter den Linden, Essay in DAS BERLIN BUCH 2010, Zitty-Verlag, ISBN 978-3-922158-27-1

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.adamriese.info/wmlo.htm aufgerufen an 30. August 2010
  2. Wer nix wird, wird Graf In: Der Tagesspiegel online vom 7. Januar 2010
  3. Deutscher Cartoon Preis 2008 aufgerufen am 27. August 2010

Weblinks[Bearbeiten]

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