Planet der Monster (1977)

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Filmdaten
Deutscher TitelPlanet der Monster
OriginaltitelPlanet of the Dinosaurs
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1977
Länge84 Minuten
Stab
RegieJames K. Shea
DrehbuchJim Aupperle
Ralph Lucas
ProduktionJames K. Shea
MusikKelly Lammers
John O’Verlin
KameraHenning Schellerup
SchnittStan Gilman
Maria Lease
Besetzung

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Jules Verne – Planet der Dinosaurier (Originaltitel: Planet of the Dinosaurs) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Dinosaurierfilm des Jahres 1977, der unter der Regie von James K. Shea entstand. Der Film wurde in Deutschland auch unter dem Titel Planet der Monster veröffentlicht. Das Drehbuch basiert auf einer Erzählung von Jim Aupperle.

Handlung[Bearbeiten]

Ein Maschinenschaden sorgt dafür, dass die Zerstörung des Raumschiffes Odyssey nicht mehr abzuwenden ist. Captain Norsythe befiehlt das Raumschiff zu evakuieren und auf dem nächsten Planeten notzulanden. Auf diesem Planeten existiert eine erdähnliche Atmosphäre. Die sieben Besatzungsmitglieder können in einem See notlanden und aus dem versinkenden Rettungsschiff entkommen. Hierbei verliert die Crew das Funkgerät im Wasser. Mr. Baylor der Erbauer des Raumschiffes fordert Chuck dazu auf, das Funkgerät zu retten. Cindy möchte ihm hierbei unterstützen, wird allerdings von einem Schlangenähnlichen Wesen aufgefressen. Die Überlebenden nehmen den Tod von Cindy zur Kenntnis und erkunden den Planeten.

Sie entdecken einen Brontosaurus beim Frühstück und kommen zu dem Schluss, dass dieser Planet sich am Anfang seiner Entwicklung befinden muss. Als schließlich ein Tyrannosaurus auftaucht und den Brontosaurus tötet, fliehen sie die Berge hinauf und suchen einen sicheren Platz. Nach einiger Zeit beginnt Mr. Baylor sich wie eine Diva zu benehmen und sucht zusammen mit Nyle zwangsweise nach Nahrung. Hierbei stößt er auf Triceratops-Eier, die er mitnimmt. Die Triceratopsmutter spießt ihn mit ihrem Horn auf und tötet ihn. Von seinem Tod sind sämtliche Überlebende betroffen, obwohl er sich wie die Axt im Walde benommen hat. Derna trauert sogar kurze Zeit um ihn.

Kurz darauf finden sie eine ruhigere Stelle und bauen auf Befehl von Captain Norsythe eine Siedlung auf. Diese Maßnahme ist für Jim nicht akzeptabel, da er sich nicht verstecken möchte, sondern gegen den T-Rex kämpfen möchte. Es folgen zahlreiche Auseinandersetzungen zwischen dem Captain und Jim, der auch die Crew spaltet. Erst nachdem Neyla bei einer Erkundungstour durch den Planeten von dem T-Rex angegriffen wird, bricht der anschwellende Konflikt zu Tage. Als der T-Rex auch noch die Siedlung angreift und Derna tötet, beschließen die beiden Rivalen gemeinsam gegen den T-Rex vorzugehen.

Sie basteln für ihn eine Giftfalle, in dem sie einen Dinosaurier töten und diesen mit Gift einstreichen. Dieser Plan scheitert und Chuck wird dabei getötet. Allerdings kommen sie auf die Idee einen giftigen Spieß in den Boden zu rammen und den Dinosaurier so zu töten. Dieser Plan gelingt und die Überlebenden bauen sich innerhalb von wenigen Jahren auf dem Planeten ihr neues Zuhause. Daneben ist Charlotte die stolze Mutter eines Sohnes namens Mike geworden. Für die Überlebenden spielt es keine Rolle mehr ob sie gerettet werden oder nicht.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Die Premiere des Films fand am 18. November 1977 auf den Amerikanischen Jungferninseln im Rahmen des Virgin Islands International Film Festivals statt. Der Film wurde mit einem sehr limitierten Budget produziert. Im Film ist ein Dinosauriermodel des fiktiven Rhedosaurus zu entdecken, dieses Modell ist eine Hommage an den Film Panik in New York von Ray Harryhausen.[1]

Auf Grund der für das Filmteam teuren Effekte mussten die Darsteller, auf große Teile ihres Honorars verzichten. Hierfür wurde vertraglich eine Honorarkürzung vereinbart. Hauptdarstellerin Derna Wylde behauptet niemals Geld für den Film bekommen zu haben. Der alkoholhaltige Bärensaft der in einer Szene verwendet wird, bestand aus einer Traubensaft-Kool-Aid-Mischung und soll tatsächlich schrecklich geschmeckt haben.[2] Die Dreharbeiten fanden bei den Vasquez Rocks statt. Die Rechte des Films liegen bei der Filmfirma Deathbeast Productions.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

1980 gewann der Film einen speziellen Saturn Award als bester Film, der für unter einer Million US-Dollar produziert wurde.

Kritiken[Bearbeiten]

Haikos Filmlexikon urteilt über den Film:

„Dieser kleine Dinosaurierfilm aus dem Jahr 1978 erzeugt mit der Strandung auf einem fremden, erdähnlichen Planeten und dem Umherirren darauf deutlich Bezug auf den zehn Jahre zuvor erschienenen „PLANET DER AFFEN“. Viel Zeit wird für dieses Herumirren und für das Diskutieren, wie man sich denn nun die Zukunft vorstellt, verwendet, Dinosaurier-Action könnte durchaus mehr vorkommen. Wenn die allerdings kommt, hat das schon was schön Nostalgisches an sich, denn in bester Stop-Motion-Manier werden die Urviecher zum Leben erweckt. Und damit meine ich wirklich in bester, hier hat man wirklich alles gegeben, was zu jener Zeit eben möglich war. In Kombination mit ordentlichen Matte Paintings und einem Synthesizier-Soundtrack ist „PLANET DER DINOSAURIER“ zumindest sehr ordentliche Science-Fiction-Unterhaltung.“[4]

Das Lexikon des internationalen Films schreibt:

„Billig produzierter Science-Fiction-Film, in dem allenfalls die Stop-Motion-Animation der Dinosaurier durchschnittlichen Ansprüchen genügt.“[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. George R. Reis: Planet of Dinosaurs. DVD Drive-In. 2007. Abgerufen am 3. Januar 2008.
  2. Michael Delahoyde: Planet of Dinosaurs. Washington State University. Abgerufen am 3. Januar 2008.
  3. "Planet of Dinosaurs" (1978)
  4. Planet der Dinosaurier in Haikos Filmlexikon
  5. Lexikon des internationalen Films