R.I.P.D.

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Filmdaten
Deutscher TitelR.I.P.D.
OriginaltitelR.I.P.D.
ProduktionslandVereinigte Staaten
Erscheinungsjahr2013
Länge96[1] Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
JMK 12[2]
Stab
RegieRobert Schwentke
DrehbuchPhil Hay
Matt Manfredi
ProduktionNeal H. Moritz
Mike Richardson
David Dobkin
Peter M. Lenkov
MusikChristophe Beck
KameraAlwin H. Küchler
SchnittMark Helfrich
Besetzung

R.I.P.D. ist eine Us-amerikanische Comicverfilmung des Comics Rest in Peace Department von Peter M. Lenkov. Der Film entstand unter der Regie von Robert Schwentke. Produziert wurde der Film von Dark Horse Entertainment.

Die Dreharbeiten wurden am 28. Januar 2012 beendet.[3] Ursprünglich sollte der Film an 28. Juni 2013 in die Kinos kommen[4], allerdings wurde der Filmstart auf den 29. Juli 2013 von verschoben.

Handlung[Bearbeiten]

Nick Walker hat zusammen mit seinem seinem Partner Bobby Hayes einen Goldschatz bei einer Drogenrazzia gefunden. Anstatt diesen ordnungsgemäß in der Asservatenkammer abzugeben, behalten sie diesen lieber für sich selbst. Nick vergräbt seinen Anteil unter einem Organgenbaum und freut sich an seiner Frau Julia. Er bereut in der Zwischenzeit seine Tat, und sagt Bobby, dass er seinen Anteil der Polizei übergeben möchte. Als es zu einer Schießerei mit Kriminellen kommt, wird Nick von seinem Partner erschoßen.

Nach diesem Moment beginnt seine Reise in Jenseits, dort sitzt er auf einmal einer Polizeibeamtin namens Mildred Proctor gegenüber. Sie ist die Direktorin des Rest In Peace Departements (RIPD), dass es sich zur Aufgabe sämtliche Deados gefangenzunehmen. Deados sind Geister, die es nicht schafften, die Linie in den Himmel zu überqueren und als gescheiterte Monstergeister auf die Erde zurückkehren. Sie sehen aus wie normale Menschen, aber aus verschiedensten Gründen platzen sie aus der menschlichen Hülle. Nick stimmt diesen Ansinnen, da ansonsten gute Karten in die Hölle zu kommen und durch die Aufgabe wieder nach Boston zu kommen.

Sein neuer Partner wird der ehemalige US-Marshall Roy Pulsipher, er starb im Wilden Westen, als seine sterblichen Überreste von Kojoten aufgefressen wurden. Auf der Erde angekommen, sieht er wie sein Körper begraben wird. Er möchte mit seiner Frau Julia sprechen, die erkennt ihn nicht da er wie ein alter Chinese aussieht. Statt seiner kümmert sich Bobby um Julia. Roy erklärt ihm, dass sie auf der Erde Avatare haben. Roy selbst ist eine sexy Blondine, die sämtlichen Männern den Kopf verdreht.

Bei der ersten Begegnung mit einem Deados geht einiges schief und die beiden R.I.P.D.-Beamten sorgen dafür einige Verwüstungen in der Stadt Boston. Hierbei finden sie einige Goldstücke. Nick lassen diese keine Ruhe und er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Hierbei stellt er fest, dass Bobby Hayes etwas mehr über die Goldstücke weiß. Als sie seinen Komplizen finden und in einem Kühlhaus zur Rede stellen verwandelt er sich mit Hilfe von scharfen Gewürzen in ein Monster und versetzt die Stadt in helle Aufregung. Es gelingt den beiden R.I.P.D.-Beamten nicht, den Deados zu stoppen. Als sie ins Revier zurückkehren, werden sie von Proctor harsch empfangen und supsendiert. Sie erklärt ihnen, dass die Goldfragmente die Teile eines 3000 Jahren alten mystischen Artefakts namens Stab von Jericho darstellen. Dieser Stab hat die Macht, die Richtung des Tunnels in den Himmel umzukehren, so dass die Verstorbenen nicht in den Himmel gelangen würden, sondern wieder auf die Erde fielen. Diese würde eine Apokalypse auslösen, Nick und Roy beschließen trotz der Suspendierung und ihrer drohenden Auslöschung die Untersuchungen auf eigene Faust weiterzuführen.

Sie erleben, wie Bobby die Goldstücke im Beisein von Julia ausgräbt. Aus bekommen sie mit, dass Bobby schon seit vielen Jahren ein Deados ist, der mit der Hilfe eines Christopheruskettchen, seinen Gestank überdeckt hat. Sie beschließen, Bobby aufzusuchen und festzunehmen, dass gelingt ihnen. Allerdings hat sich Bobby freiwillig verhaften lassen, da er eine Störfrequenzbombe in das Revier geschmuggelt hat. Die Deados stehlen die Goldstücke des Stabes und setzen ihn auf der Erde wieder zusammen. Sie brauchen nur ein Menschenopfer, um die Apokalypse herbei zu beschwören. Hierfür lässt Bobby Julia zu sich kommen.

Roy und Nick stellen sich dem Kampf und können die Vernichtung der Welt stoppen und Bobby verhaften. Allerdings wurde Julia bei dieser Aktion so schwer verletzt, dass sie im Sterben liegt. Proctor sorgt dafür, dass sie diesen Angriff überlebt. Nick bricht daraufhin jeden Kontakt zur ab und verabschiedet sich aus ihrem Leben. Anstatt einer Belohnung erhalten beide Strafe. Nick wird nur abgemahnt, während Roy zu weiteren 53 Jahren Dienst verurteilt wird. Außerdem erhält Nick den Avatar eines kleinen Mädchens mit Zahnspange.

Galerie der Hauptdarsteller[Bearbeiten]

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der Film wurde mit einem Budget von 130 Millionen US-Dollar in Boston, Massachusetts, Providence auf Rhode Island und in Raynham, Massachusetts gedreht.[5][6] Der Film konnte seine Produktionskosten nicht an den Kinokassen wiedereinnehmen, stattdessen erreichte der Film in Amerika ein Ergebnis von 33,1 Millionen US-Dollar, in den restlichen Ländern dieser Welt konnte der Film weitere 31,6 Mio. US-Dollar eingespielen.[7]

Ursprünglich sollten Jodie Foster und Zach Galifianakis die wichtigen Rollen von Proctor und Roy Pulsipher übernehmen.[8][9]

Marketing-Aktionen[Bearbeiten]

Im Vorfeld des Films veröffentlichte Adult Swim einen kurzen Prequel-Film auf Youtube.[10] Des Weiteren wurde das Videospiel R.I.P.D. The Game für die Plattformen Microsoft Windows, PlayStation 3 und Xbox 360 veröffentlicht. Die Kritiken für das Videospiel waren negativ.[11]

Soundtrack[Bearbeiten]

Der Soundtrack des Films wurde fast nur von Christophe Beck komponiert, nur das Lied "The Better Man" stammt von Jeff Bridges.

  1. "R.I.P.D."
  2. "The Ascent"
  3. "Elevator Chase"
  4. "Orientation"
  5. "Evidence Room"
  6. "Partners"
  7. "Nick's Funeral"
  8. "A Closer Look"
  9. "Nawiki"
  10. "A Powerful Artifact"
  11. "First Vortex"
  12. "Fat Elvis"
  13. "Raining Cars"
  14. "Hunting Hayes"
  15. "Track Ghost"
  16. "High Noon"
  17. "Half Spheres"
  18. "House Wrecked"
  19. "Icy Hot Partner"
  20. "Mano a Mano"
  21. "Goodbye"
  22. "Roy's Hat"
  23. "The Better Man"

Kritiken[Bearbeiten]

„R.I.P.D. ist lustig und hat einige herrliche Szenen zu bieten. Inhaltlich jedoch sucht man vergebens nach einer faszinierenden Story, die überrascht. Die läuft nämlich von Anfang an auf sicheren Schienen. Und den „Bösewicht“ hat man auch schon nach einigen Minuten ausgemacht. Potenzial für eine Fortsetzung ist aber sicherlich vorhanden. Men in Black hatte ja schliesslich auch mehr als einen Teil …“

outnow.ch[12]

„Wie heißt es doch so schön – gut geklaut ist besser als schlecht selbstgemacht! Für die Macher von „R.I.P.D. 3D“ müssen wir uns nun aber wohl ein neues Sprichwort ausdenken – denn sie haben das Erfolgsrezept von „Men in Black“ zwar quasi eins-zu-eins übernommen, ihren Film dann aber trotzdem fast vollständig in den Sand gesetzt.“

Christoph Petersen[13]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]