Rudi, benimm dich!

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Filmdaten
OriginaltitelRudi, benimm dich!
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1971
Länge91 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieFranz Josef Gottlieb
DrehbuchErich Tomek
ProduktionLisa Film
MusikGerhard Heinz
KameraFranz Xaver Lederle
SchnittKarin Vietinghoff
Besetzung

Rudi, benimm dich! ist ein deutscher Schlagerfilm von Franz Josef Gottlieb aus dem Jahr 1971.

Handlung[Bearbeiten]

Erfinder Rudi Carnel ist finanziell ziemlich angeschlagen, da sich seine Erfindungen schlecht verkaufen und muss sich somit seinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Kurzgeschichten verdienen. Allerdings hat er einen Roboter namens Rudi erfunden, den er an einen großen Konzern verkaufen möchte. Rudi Carnel bereitet sich mit der Hilfe seiner Nichte Anita auf den Termin vor und fährt gut gelaunt zum Unternehmen. Allerdings rammt er beim Einparken das Auto von Sebastian Hill, einem wichtigen Entscheider im Konzern.

Während Rudi vom Pförtner gezwungen wird Treppen zu laufen, kann der Babyartikelhändler Friedrich Schiller den Aufzug benutzen und wird mit Rudi verwechselt. Als Schiller, seine Artikel präsentiert wird er hochkant hinaus geworfen. Hierbei wird Rudi von dem fliegenden Koffer soweit zurück geworfen, dass Friedrich Schiller seinen Koffer mit dem von Rudi verwechselt. Dies ist umso tragischer, als dass in Rudis Koffer – den Friedrich nach Hause trägt – ein Lottoschein liegt, der eingelöst eine halbe Million Mark wert ist. Den Lottoschein hatte Rudi von seiner Schwester Olga in Verwahrung erhalten. Während Rudi von Hills Sekretärin Andrea erfährt, dass Hill nach Seekirchen in Kärnten am Wörthersee fahren würde, um dort auf einen Generaldirektor zu treffen.

Rudi reist zusammen mit seinem besten Freund Chris und seiner Nichte an den Wörthersee. Ebenso reist Friedrich Schiller mit seiner Ehefrau an den Wörthersee um dort zu campen. Die beiden treffen regelmäßig auf einander, ohne zu wissen dass sie beide den Koffer vertauscht haben. Chris verliebt sich in hübsche Studentin Doris, während Rudi und Chris nach dem Koffer suchen. Schließlich wird er mit dem Generaldirektor des Konzerns verwechselt und Olga taucht ebenfalls auf und erfährt von dem verschwundenen Lottoschein. Allerdings finden Rudi und Chris, den Babyartikelhändler Schiller und tauschen den Koffer aus. Allerdings wird der nun fast leere er von einem Gauner gestohlen.

Sauer macht Olga Rudi zur Schnecke, währenddessen entdeckt Anita die beiden Gauner Balduin und Oskar, die versuchen einen Hotelsave in die Luft zu sprengen. Anita gelingt es mit ihren Freunden schließlich Balduin zu fangen. Währenddessen erscheint Generaldirektor Joop Gering, der Rudi zum verwechseln ähnlich sieht und kauft Rudi schließlich in Erinnerung an ihre alte Freundschaft den Roboter ab. Sebastian Hill und Rudi nehmen schließlich die Verfolgung des Gauners Oskar auf, um den Koffer zu erhalten.

Schließlich gelingt es ihnen und der Lottoscheine ist wieder in Anitas Besitz übergegangen und Chris und Rudi können mit ihren Herzdamen das Leben genießen, während Sebastian Hill um die Gunst von Olga buhlt.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der Film wurde in Kärnten am Wörthersee gedreht und von der Filmfirma Lisa Film produziert. Der Film feierte am 18. November 1971 seine Weltpremiere.

Der Filmtitel bezieht sich eigentlich auf den Roboter, der ebenfalls Rudi heißt und die Eigenschaft, hübschen Damen hinterher zu schauen und andere Männer in den Hintern zu treten. Am Ende des Films wird Rudi Carnel von seinem Roboter mit folgenden Worten ermahnt:

„Rudi, benimmt dich![1]

Soundtrack[Bearbeiten]

Im Film sind folgende Schlager zu hören.

  • Rudi, benimm dich! (Titelsong)
  • Medley
    • Rudi Carrell: Die Maschen der Mädchen
    • Anita: Ein Mädchen nach Maß
    • Chris Roberts: Ich bin verliebt in die Liebe
  • Chris Roberts: Hab ich dir heute schon gesagt, dass ich dich liebe
  • Chris Roberts: Ich bin so happy mit dir
  • Anita: Papi und Mami
  • Rudi Carrell: Wir sind alle kleine Sünderlein

Kritiken[Bearbeiten]

Die Zeitschrift Cinema schreibt über den Film:

„Schlager, Schmarrn und schlechte Scherze[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filmzitat
  2. Vgl. cinema.de