Sharknado – Genug gesagt!

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Filmdaten
Deutscher TitelSharknado – Genug gesagt!
OriginaltitelSharknado
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2013
Länge86 Minuten
AltersfreigabeFSK 16[1]
Stab
RegieAnthony C. Ferrante
DrehbuchThunder Levin
ProduktionDavid Michael Latt
MusikRamin Kousha
KameraBen Demaree
SchnittWilliam Boodell
Besetzung

Sharknado – Genug gesagt! (Originaltitel: Sharknado) ist ein US-amerikanischer Tierhorror-Katastrophen-Fernsehfilm aus dem Jahr 2013. Erstmals wurde der Film am 11. Juli 2013 vom US-amerikanischen Fernsehsender Syfy ausgestrahlt. Im Film wirken unter anderem Ian Ziering und Tara Reid mit. Der Film stellt den ersten Teil der Sharknado-Filmreihe dar.

Handlung[Bearbeiten]

Am Santa Monica Pier tritt der erste Sharknado auf

Der Film beginnt auf einem russischen Fischkutter, deren Besatzung tausende lebendige Haie gefangen hat, um diese an einen asiatischen Geschäftsmann zu verkaufen. Allerdings kommt zwischen dem Kapitän des Kutters und dem Geschäftsmann zum Streit über die Bezahlung. Hierbei steuert das Schiff auf einen Sturm zu und gerät außer Kontrolle. Der Sturm sorgt dafür, dass die Haie aus ihrem Gefängnis befreit werden und die gesamte Besatzung von den Räubern des Meeres getötet werden. Der Sturm entwickelt sich zum Tornado weiter und saugt die Haie mit auf.

Währenddessen versucht der Strandbarbesitzer Fin Shepard am Strand vom Santa Monica Pier zusammen mit seinem Kumpel Baz Hogan einige Mädels mit seinen Surfkünsten zu beeindrucken. Hierbei geben beide keine gute Figur ab, bis Haie die Küste angreifen. Hierbei können sich meisten zwar retten, allerdings gibt es einige Todesopfer zu beklagen. Schließlich betritt Fin seine Bar und schickt seine Kunden nach Hause. Daneben möchte er seine Kellnerin Nova Clarke und seinen Stammgast George nach Hause schicken. Allerdings weigern sich diese zusammen mit Baz und beschließen ihn zu begleiten. Fin möchte seine Exfrau April Wexler und seine Tochter Claudia retten, die sich in ihrem Luxushaus auf den Beverly Hills befinden. Schließlich entsteht der erste Tornado bei dem Haie dafür sorgen, dass der Santa Monica Pier vollkommen zerstört wird.

Über die Tornados wird schließlich in den Medien berichtet und in Los Angeles entsteht eine Massenpanik, bei der Fin zusammen mit seinen Freunden durch überflutete Straßen fahren muss. Hier schwimmen ihnen einige Haie entgegen. Als George einem Hund helfen möchte, wird er von den Haien getötet. Schließlich erreicht die Gruppe das Haus von April und ihrem neuen Freund, dieser macht sich über Fins Angst lustig und kurz darauf wird das Haus von den Haien angegriffen. Hierbei wird Aprils aktueller Freund getötet und die Gruppe flieht weiter zum Flughafen, in dem ihr gemeinsamer Sohn Matt arbeitet. Hier befindet sich auch ein Seniorenheim für Veteranen in die Nähe. Durch Matt kommen sie auf die Idee in die Nähe der Tornados zu fliegen und diese in die Luft zu sprengen. Während Fin sich zusammen mit seiner verbleibenden Familie um das Seniorenheim kümmert und die Bewohner rettet, versuchen Matt und Nova diese in die Luft zu sprengen. Baz hingegen bereitet ein Auto für den Notfall vor, dass mit einer Bombe ausstatten möchtet. Bei zwei Tornados gelingt es ihnen sofort, allerdings verfehlt die dritte Bombe ihren Effekt und Nova wird von einem Hai gefressen.

Währenddessen wurde Baz von den Haien getötet und Fin entscheidet gemäß seinem Motto Semper paratus (sei immer bereit) ein Auto mit einer Bombe in den letzten Tornado zu fahren. Hierbei gelingt es ihm den Wagen in den Tornado zu bringen und diesen zu vernichten. Als er zum Seniorenheim zurückkehrt, wird seine Tochter von einem Hai beinahe getötet und Fin springt mit einer laufenden Kettensäge in das Maul des Haies und tötet ihn. Hierbei befreit er sich zusammen mit Nova.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Promotion für Sharknado 2 auf der San Diego Comic-Con International 2013

Für die relativ kleine Filmfirma The Asylum war der innerhalb von 18 Tagen gedrehte Film mit einem Budget von 2 Millionen US-Dollar, eine A-Filmproduktion, die unter der Regie von Anthony C. Ferrante entstand.[2] Er wurde von Robbie Rist auf die Idee gebracht bei dem Film als er ein bereits entstandes Plakat für den kommenden Film sah. Er erhielt eine kleine Nebenrolle und schrieb insgesamt sechs Lieder für den Film.[3] Die Musikgruppe Quint sang schließlich sein Lied (The Ballad) of Sharknado, dass im ersten Teil der Reihe noch für das Outro verwendet wurde und sich zu einem Erkennungsmerkmal der Reihe entwickelte.[4]

Tara Reid sagte über den Film:

„It is silly, and there's only a certain amount of barriers you could go into. You can't take it so seriously when it's absolutely the sharks flying in the sky. It's so out there that it's actually really funny.[5]

Ian Ziering war von dem Drehbuch überhaupt nicht begeistert, er wollte es eigentlich ablehnen, allerdings dachte er daran, dass der das gebotene Geld für seine Familie gut gebrauchen könnte.[6]

Die meisten Szenen entstanden über einen Greenscreen, einige Szenen war aufwendiger. Für den Haiangriff in Aprils Haus, wurde im einem Swimming-Pool eine Haikopf-Attrappe verwendet und das Haus dort teilnachgebaut.[2]

Erfolg[Bearbeiten]

Den ersten Teil der Reihe sahen auf Syfy insgesamt 1,37 Millionen Zuschauer.[7] Unter den Zuschauern befanden sich auch zahlreiche Prominente und Journalisten, die Sharknado bei der Erstausstrahlung über Twitter kommunentierten und somit dem ersten Film eine Medienpräsenz verschafften.[8] Darauf wurde auch Sharknado-Merchandising produziert, was weiteres Geld in die Kassen The Asylum spülte. Somit wurde bereits auf San Diego Comic-Con International 2013 die Fortsetzung beworben, die den ersten Teil Quotentechnisch überbot.[9]

In Deutschland hingegen war der Film für den Sender Tele 5, Bestandteil der Reihe SchleFaZ, hierbei konnte der Film bei seiner der deutschen Erstausstrahlung 0,47 Millionen Zuschauer vor den Fernseher locken.[10] Die Quote verbesserte sich sogar bei der Wiederholung im Jahr 2014 auf 510.000 Zuschauer.[11] Neben SchleFaZ zog auch das RiffTrax-Team den Film durch den Kakao.

Kritiken[Bearbeiten]

Haikos Filmlexikon schreibt über Sharknado:

„Die Tierhorrorschwemme der letzten Jahre gipfelte bereits in zweiköpfigen Monsterhaien und anderen fantastischem Getier, doch „SHARKNADO“ setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Die Produktionsfirma Asylum ist ja eher bekannt für das Drehen billiger Filme, die sich vom Namen und Inhalt an große Blockbusterfilme ranhängen. Hier hat die Firma aber ein eigenes Händchen gehabt und fast selbst einen Blockbuster erschaffen.[12]

Tofu Nerdpunk schreibt über den Film:

„Sharknado macht einiges richtig und ist bei weitem nicht der schlechteste Asylumstreifen, den ich gesehen habe. Allerdings gesellt er sich nur in die mittleren Reihen der Anstaltsinsassen und kommt definitiv nicht an Großwerke wie Mega Shark gegen Crocosaurus heran. Dafür entspricht der Film einfach zu sehr dem Firmenstandard und hinterlässt demnach zu wenig Eindruck.[13]

Rotten Tomatoes verlieh dem Film einen Frischegrad von 82% die auf 17 Reviews basieren.[14]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]