Sie leben

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Filmdaten
Deutscher TitelSie leben
OriginaltitelJohn Carpenter’s They Live
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1988
Länge90 Minuten
AltersfreigabeFSK 18
Stab
RegieJohn Carpenter
DrehbuchJohn Carpenter
(als Frank Armitage)
ProduktionAndre Blay
Larry J. Franco
Shep Gordon
Sandy King
MusikJohn Carpenter
Alan Howarth
KameraGary B. Kibbe
SchnittGib Jaffe,
Frank E. Jimenez
Besetzung

Sie leben ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film von John Carpenter aus dem Jahr 1988. Die Idee des Films basiert auf der Kurzgeschichte Eight O’Clock in the Morning von Ray Nelson aus dem Jahr 1963.

Handlung[Bearbeiten]

John Nada ist ein arbeitslose Ölarbeiter, den als Hobo an die Westküste der Vereinigten Staaten verschlagen hat. Die Wirtschaft der Stadt ist expandierend, aber Jobs gibt es nur wenige. Dennoch gelingt es ihn auf einer Baustelle Arbeit zu finden. Hierbei lernt er Frank kennen, der ihm Geld und Lebensmittel verschafft.

In der Stadt selbst gibt es einen blinden alten Priester, der öffentlich davon spricht das Sie die Menschen kontrollieren und von der Polizei überwältigt wird. Das Fernsehprogramm der Stadt wird durch einen Piratensender regelmäßig blockiert. Hierbei spricht ein Verschwörungstheoretiker davon, dass Sie die Menschen manipulieren und kontrollieren. Die Zuschauer leiden unter Kopfschmerzen. Kurz nach so einer Sendung findet John Nada heraus, dass diese Sendungen aus der örtlichen Kirche produziert werden. Er sucht diese Kirche auf und versteckt sich in einer Kiste hinter einer losen Wand, um nicht erwischt zu werden.

Die Polizei greift schließlich die Siedlung um die Kirche herum an und verhaftet so viele Mitglieder der Verschwörungstheoretiker wie es geht. Nach dem Überfall kehrt John in die Kirche zurück und findet Sonnenbrillen mit der Fähigkeit, die Wahrheit zu sehen. Diese Wahrheit zeigt ihm das wahre Gesicht von außerirdischen Wesen, die Menschen für ihre Zwecke missbrauchen und manipulieren. Außerdem werden unterschwellige Botschaften wie „schlafe“ oder „arbeite“ und „reproduziere dich“ vermittelt.

Als die mysteriösen Wesen erkennen, dass John Nada ihre wahre Gestalt sehen kann, beginnt eine Hetzjagd auf ihn. Er beginnt einen Amoklauf und tötet mehrere als Polizisten arbeitende Wesen. Einen menschlichen Polizisten lässt er leben. John ist fortan auf der Flucht und entführt Holly Thompson, die stellvertretende Programmchefin des größten örtlichen Senders. Mit ihrer Hilfe kann er fliehen, allerdings kann er sie nicht von der Realität überzeugen und sie wirft ihn aus dem Fenster ihrer Wohnung und ruft die Polizei.

John versucht Frank daraufhin von der Wahrheit zu überzeugen, allerdings sieht er in ihm einen Massenmörder. Und lässt sich erst nach einem langen Kampf von der Wahrheit überzeugen. Frank und John beginnen einen Feldzug gegen die Außerirdischen und treffen auf weitere Verschwörungstheoretiker, die ihnen Kontaktlinsen überreichen, die eine Brille unnötig machen. Holly Thompson gehört anscheinend zu ihnen und behauptet, dass die Strahlen des Fernsehers zu dazu gezwungen hat, ihn zu verraten. Er glaubt ihr und weiht sie in seinen Plan ein, den Sender zu zerstören.

Nach einem Angriff, landen sie durch eine Uhr der Außerirdischen in ihrer Basis. John Nada hat Glück und trifft auf einen leichtsinnigen Mitwisser, der ihm alles über die Außerirdischen verrät. Es geht ihm nur das Geld und die Macht. John Nada findet heraus, dass Strahlen vom Dach des Fernsehsender ausgesendet werden, die Menschen manipulieren. Er möchte diesen Sender zerstören, allerdings tötet Holly Frank und versucht auch John Nada zu töten. Dem aber gelingt es, den Sender zu zerstören. Allerdings wird er von der Polizei erschossen. Anschließend sieht die ganze Stadt die wahre Gestalt der Außerirdischen.

Kritiken[Bearbeiten]

Lexikon des Internationalen Films: Grob gestrickter, aber straff inszenierter Science-Fiction-Thriller mit satirischen Seitenhieben auf den amerikanischen Lebensstil; stilistisch an die Genrefilme der 50er Jahre angelehnt.[1]

Filmpreisnominierungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten]