Sternenkrieg im Weltall

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Filmdaten
Deutscher TitelSternenkrieg im Weltall
Originaltitel宇宙からのメッセージ
Uchū kara no Messēji
ProduktionslandJapan
OriginalspracheJapanisch
Erscheinungsjahr1978
Länge105 Minuten
Stab
RegieKinji Fukasaku
DrehbuchHiro Matusda
ProduktionBanjiro Uemura
Yoshinori Watanabe
Tan Takaiwa
MusikKenichiro Morioka
KameraToru Nakajima
Besetzung

Sternenkrieg im Weltall (Originaltitel: 宇宙からのメッセージ oder Uchū kara no Messēji) ist ein japanischer Science-Fiction-Film, der als Space Opera produziert wurde aus dem Jahr 1978, der unter der Regie von Kinji Fukasaku entstand. Der Film wurde als aufwendiger Mockbuster auf Krieg der Sterne aus dem Jahr 1978 produziert.

Handlung[Bearbeiten]

Die Geschichte des Films beginnt auf dem Planet Illucia der von den Gawanern angegriffen und fast vollständig zerstört wurde. Die verbliebenen Überlebenden beschließen auf ein Wunder zu hoffen, in dem sie durch den Ältesten des Planeten, 8 Reyabe-Samen in den Weltraum senden, um nach tapferen Helden zu suchen die für den Planeten kämpfen sollen. Hierfür sendet er seine Enkeltochter Emeralida und den Wächter Rockseia XII in den Weltraum, um nach den Helden zu suchen. Diese reisen mit einem Schiff ähnlichen Raumschiff durch das Weltall und landen in der Nähe der Erde, wo sich Aaron und Shiro ein Rennen gegen die Polizei liefern und hierbei auf die Nüsse stoßen. Zusätzlich macht Meia die Tochter eines Großindustriellen eine Fahrt durch das All und sieht wie ihre beiden Freunde Aaron und Shiro der Polizei entkommen. Schließlich findet auch ein Gauner namens Noguchi einen Samen. Ebenso wird ein weiterer von dem pensionierten General Garuda gefunden. Als Emeralida und Rockseia auf die vermeintlichen Helden stoßen und sie über den Sinn und Zweck der Samen informieren, sind diese wenig erfreut und ärgern sich gewaltig und wollen von ihrem Schicksal nichts wissen.

Noguchi hingegen führt Emeralida und Rockseia zu einer alten Kräuterhexe, die ihnen bereitwillig einen Führer zur Verfügung stellt. Diese Maßnahme stellt sich als Falle heraus, bei dem der betäubte Rockseia in der Wüste gelassen werden soll. Kurz nach der Rückkehr des Führers, greifen die Gawanas an und töten den Führer und entführen die Kräuterhexe und Emeralida auf ihr Raumschiff. Durch ein Gedankenlesegerät gelingt es den Gawanern ihre Erinnerungen an die Erde abzurufen und der Anführer der Gawanas möchte auf der Erde sein Schloss errichten, um über das Weltall zu herrschen. Währenddessen träumen die Helden von einer Zerstörung der Erde.

Schließlich greift er die Erde an und die Regierung bittet General Garuda für sie in die Verhandlungen zu treten. Erst als er seinen Samen in einem Whiskeyglas entdeckt entscheidet er sich dafür mit dem Herrscher der Gawanas in Kontakt zu treten und der Welt mehr Zeit zu erkaufen. Währenddessen kämpfen sich Meia, Aaron und Shiro durch das Weltall und stoßen auf den Prinzen Hans, der eigentlich der rechtmäßige Herrscher der Gawanas wäre und ebenfalls einen Samen besitzt.

Sie greifen schließlich das Raumschiff der Gawanas an, nachdem der Älteste sich für die Zerstörung des verödeten Planeten Illucia entschieden hat, um die Nachfahren des Planeten auf die Suche nach einer neuen Heimat zu schicken. Die Zerstörung ist der einzige Ausweg aus der Situation, da der Planet mit Raumschiff der Gawanas verbunden wurde. Schließlich gelingt es Hans seinen bösen Bruder im Schwertkampf zu töten und die beiden Freunde Aaron und Shiro können das Raumschiff der Gawanas in die Luft jagen. Schließlich fliehen die Bewohner des Planeten, der kurz darauf zusammen mit Ältesten explodiert. Die Helden entscheiden sich das Volk auf der Suche nach einem Planeten zu begleiten.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der Film wurde mit einem Budget von 5 bis 6 Millionen US-Dollar produziert und war bis zum Jahr 1980 der teuerste Spielfilm, der jemals in Japan produziert wurde. 1980 wurde dieser Titel an den Film Overkill – Durch die Hölle zur Ewigkeit weitergereicht.[1][2] Produziert wurde der Film von der Toei Company. Der Film feierte am 29. April 1978 in Japan seine Weltpremiere und kam nach Amerika durch die Filmfirma United Artists im gleichen Jahr.[3]

Der Film wurde für einen Saturn Award in der Kategorie Best Foreign Film nominiert.

Fernsehserie[Bearbeiten]

Vom 8. Juli 1978 bis zum 27. Januar 1979 wurde die 27-teilige Fernsehserie Message from Space: Galactic Wars auf dem Fernsehsender TV Asahi präsentiert. Die Serie wurde ebenfalls wie der Film von der Toei Company produziert. Das Christian Broadcasting Network zeigte die Serie unter dem Titel Swords of the Space Ark. International wurde die Serie aber unter dem Titel Message from Space: Galactic Wars vermarktet.

Kritiken[Bearbeiten]

Die Webseite Filmflausen schreibt über den Film:

„Zuallererst ein recht dreister ’Krieg der Sterne’-Ableger, der einen Großteil der Ideen, Ereignisse und Figuren bei George Lucas’ Weltraum-Oper klaut (dass der Schorch sich das nicht alles selber ausgedacht hat, ist auch bekannt) und darüber hinaus ein unterhaltsamer Science-Fantasy-Streifen, den B-Movie-Jünger lieben werden, der aber mehr hätte sein können.[4]

Die Jäger der verlorenen Filme schreiben über den Film:

„Es knallt, es zischt, zu sehen ist... ALLES! STERNENKRIEG IM WELTALL ist eine wahre Wundertüte an Ideen, Enthusiasmus und zügelloser Fantasie - kunterbunt, knallig und quietschvergnügt. Da spielt garantiert jede Nuss verrückt![5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Galbraith IV, Stuart (1994). Japanese Science Fiction, Fantasy and Horror Films. S. 250, McFarland. ISBN 0-89950-853-7.
  2. Hardy, Phil, ed. (1984). Science Fiction. S. 345. New York : Morrow. ISBN 0-688-00842-9.
  3. Galbraith IV, Stuart (1994). Japanese Science Fiction, Fantasy and Horror Films. S. 332 McFarland. ISBN 0-89950-853-7.
  4. Filmflausen-Eintrag
  5. Jäger der verlorenen Filme