Supersonic Man

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Filmdaten
Deutscher TitelSupersonic Man
OriginaltitelSonicman
ProduktionslandSpanien
OriginalspracheSpanisch
Erscheinungsjahr1979
Länge90 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieJuan Piquer Simón
DrehbuchSebastian Moi
Juan Piquer Simón
ProduktionFaruk Alatan
Juan Piquer Simón
Dick Randall
MusikCarlos Attias
Juan Luis Izaguirre
Gino Peguri
KameraJuan Mariné
SchnittPedro del Rey
Besetzung

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Supersonic Man ist ein spanischer Superheldenfilm des Jahres 1979, der unter der Regie von Juan Piquer Simón entstand. Der Film entstand als Mockbuster auf Superman mit Christopher Reeve in Hauptrolle aus dem Jahr 1978.

Inhaltsverzeichnis

Handlung[Bearbeiten]

Kronos fliegt mit seinem Raumschiff durch das Weltall um das Universum vor Gefahren zu schützen. Er erhält den Auftrag zur Erde zu reisen, um dort die Menschheit vor dem Erzschurken Dr. Gulik zu schützen. Dr. Gulik hat einen speziellen Plan ausgearbeitet, der die Sicherheit des Universums gefährden würde. Vor Kronos Ankunft greifen Dr. Guliks Männer zusammen mit einem langsamen Roboter ein staatliches Forschungslabor an und entführen aus diesem radioaktives Material und Professor Morgan.

Am nächsten Tag ist Kronos in seiner schicken Wohnung in New York City gelandet und gibt sich als Privatdeketiv Paul aus, der gerade ein Interview Patricia Morgan sieht, die sich zur Entführung ihres Vater äußert. Als Patricia von Dr. Guliks Männern entführt werden soll, rettet sie Kronos, der auf der Erde den Namen Supersonic Man annimmt. Allerdings verwandelt er sich in Paul und bietet ihr seine Hilfe an. Unter anderem versuchen sie sich mit einem Informatanten zu treffen, was in einer Schlägerei endet und bei der Paul niedergeschlagen wird und Patricia entführt wird.

Paul soll getötet werden, allerdings gelingt es ihm sich zu befreien und seine Superkräfte einzusetzen. Paul begegnet auf einer alten Farm Peterson einem Handlanger von Dr. Gulik und greift ihn an. Dem Supersonic Man gelingt es zu entkommen und Patricia zu befreien. Als Paul mit ihr ein romantisches Abendessen haben möchte, greift ein Roboter ihr Haus an und zerstört dieses. Paul bringt sie zu sich nach Hause und stellt über Peters Nachforschungen an.

Währenddessen versucht Professor Morgan, diesen Plan in zahlreichen Gesprächen mit Dr. Gulik auszureden, dabei werden Bilder aus Bibel über Gott und Satan herangezogen, als auch ein weniger bekanntes Zitat von William Shakespeare über den Tod und dessen Freiheit bemüht. Dr. Gulik ist von dem alten Professor genervt und versucht ihn mit dem Leben seiner Tochter auf seine Seite zu ziehen. Schließlich greift Supersonic Man das Hauptquartier von Dr. Gulik an und rettet den Professor der kurz zuvor angeschoßen wurde das Leben, während Dr. Gulik mit einer Rakete ins Weltall verschwindet, nachdem seine Zentrale in die Luft fliegt. Supersonic Man nimmt die Verfolgung auf und zerstört die Rakete von Dr. Gulik.

Schließlich entscheidet sich Paul für das Leben auf der zusammen mit der hübschen Patricia und wirft seine Uhr, die diese Superkräfte verleiht aus dem Fenster, die in den Händen eines Trunkenbold landet, der anschließend seine Aufgabe übernehmen soll.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Gedreht wurde der Film in Alicante. Das Raumschiff des Supersonic Man bestand Bauteilen Cylon Raider aus der Serie Kampfstern Galactica. Paul wurde von Antonio Cantafora gespielt, während der Supersonic Man von dem Bodybuilder José Luis Ayestarán verkörpert wurde.[1]

Kritiken[Bearbeiten]

Filmflausen.de schreibt über den Film:

„Wer beim Anblick fliegender Muskelmänner und feuerspuckender Trashcan-Roboter in Verzückung gerät, und immer für eine augenzwinkernde Hommage (obwohl ich mir beim Augenzwinkern nicht wirklich sicher bin) am Superhelden-Genre zu haben ist, dem kann ich ’Supersonic’ vorbehaltlos ans Herz legen.[2]

Hannes Filmarchiv urteilt über den Film:

„Ein spanischer Billigfilm im Schlepptau des Superman-Erfolgs. Keine neuen Ideen, billige Spezialeffekte (die Flugszenen insbesondere...), aber eben auch nicht direkt etwas falsch gemacht. Routiniert werden die Standardelemente, von der Geheimidentität über die „Damsel in Distress“ bis hin zur außergewöhnlichen Schwäche des Superhelden abgearbeitet. Tatsächlich interessant wird es dadurch allerdings nie.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]