Tante Trude aus Buxtehude

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Filmdaten
OriginaltitelTante Trude aus Buxtehude
Tante Trude aus Buxtehude Logo 001.svg
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1971
Länge87 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieFranz Josef Gottlieb
DrehbuchErich Tomek
ProduktionKarl Spiehs
MusikGerhard Heinz
KameraHeinz Hölscher
SchnittTraude Krappl
Besetzung

Tante Trude aus Buxtehude ist ein deutscher Schlagerfilm des Jahres 1971, der unter der Regie von Franz Josef Gottlieb entstand. Der Film ist eine indirekte Fortsetzung des Films Wenn die tollen Tanten kommen aus dem Jahr 1970, mit Rudi Carrell und Ilja Richter in den Hauptrollen.[1]

Handlung[Bearbeiten]

Gerda und ihre Freundin Karin werden zu einem Notar eingeladen, dieser eröffnet ihnen, dass Gerdas Tante Trude aus Buxtehude vor 12 Jahren gestorben ist und sie mit ihrem 21. Geburtstag eine Million D-Mark erben soll. Um die deutschen Erbschaftssteuer zu umgehen, hat sie das Geld in einem schweizerischen Schließfach hinterlegt. Dummerweise wird den beiden Freundinnen, anstelle eines Koffers voller Geld, nur ein Koffer voller Tantenkleider geliefert.

Währenddessen plagen Rudi und Moritz ganz andere Sorgen, ihre Detektei ist pleite gegangen und keine neuen Aufträge flattern ins Haus. Zwar klingelt in ihrem Büro das Telefon, doch dieses Büro wurde von Dr. Leid in eine Praxis umfunktioniert. Dr. Leid ist so irre, dass er kurz darauf von echten Ärzten in Gewahrsam genommen wird. Als Moritz zu Gerda und Karin kommt, erfährt er von den Kleidern und schlägt vor diese zu verkaufen. Während Moritz die Kleider für 500 Mark verkauft, erhalten Gerda und Karin einen Brief, in dem zu lesen ist, dass die Tante den Schließbankschlüssel in eines der Kleider eingenäht hat.

Moritz kehrt mit dem Geld zurück und erfährt von dem Schlüssel. Hierbei durchsuchen Rudi und Moritz das letzte Kleid und finden nichts. Allerdings ruscht ein Schlüssel in Rudis Hosenbein und wird von den beiden verpeilten Detektiven mitgenommen. Sie suchen den Händler auf, dem Moritz die Kleider verkauft hat und erfahren, dass diese an einen Modehändler in Kitzbühel verkauft wurde. Der Modehändler Toni verkauft, während die Helden des Films nach Kitzbühl reisen, seinen Kleidungsbestand an zahlreiche Touristinnen in der Gegend.

In Kitzbühel versuchen Moritz und Rudi mit der Hilfe von Verkleidungen die ersten Kleider zu finden. Unter anderem geben sie sich als niederländische Skifahrer aus, die sich im Schlosshotel ein Zimmer gemietet haben. Mit dieser Verkleidung täuschen sie den Portier Poldi. Gerda und Karin hingegen überzeugen Toni davon ihnen zu helfen. Schließlich geht die Jagd auf die Kleidungsstücke an unterschiedlichen Damen los und bleibt ohne Erfolg. Schließlich schleicht sich ein Dieb in das Hotel ein und erfährt von dem Millionenerbe und fordert von Rudi und Moritz den Schlüssel, den dieser fast automatisch übergibt. Es stellt sich heraus, dass dieser Schlüssel der Schließfachschlüssel ist.

Der Dieb reist zur schweizerischen Bank und behauptet der Erbe zu sein. Zu seinem Pech hat Rudi beschlossen, als Tante Trude aus Buxtehude aufzutauchen. Auch Poldi und Hoteldiener haben die Rolle übernommen und erscheinen als Tante Trude in der Bank. Nach einiger Zeit erscheint auch die echte Erbin und kann mit Toni ein neues und reiches Leben beginnen. Während Rudi und Moritz eine neue Detektei eröffnen.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der Film erlebte am 15. April 1971 seine Kinopremiere.

Soundtrack[Bearbeiten]

Im Film sind folgende Schlager zu hören:

  • Chris Roberts: Troubadour der Liebe, Mein Name ist Hase, Ich bin verliebt in die Liebe
  • Ilja Richter: Ich möchte barfuß über den Broadway tanzen
  • Ramona: Alles was wir woll’n auf Erden
  • Chor: Tante Trude aus Buxtehude

Vorgänger und Fortsetzung[Bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten]

Haikos Filmlexikon schreibt über den Film:

„Wie bei fast allen deutschen Filmen aus den Siebzigern und Achtzigern ist auch dieser Film hier extrem bescheuert. Aber, wie immer, auf angenehme Weise bescheuert. Es gibt viel zu lachen und es macht Spaß, die alten Stars in ihren alten Rollen zu sehen.“

Haiko’s Filmlexikon[2]

Die Zeitschrift Cinema quittierte über den Film:

„Fazit: Bei der ollen Tante geben wir uns die Kante.“[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]