The Gunfighter (2014)

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Filmdaten
Originaltitel The Gunfighter
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2014
Länge 9 Minuten
Stab
Regie Eric Kissack
Drehbuch Kevin Tenglin
Produktion Christopher Northup
Sarah Platt
Musik Paul Thomson
Schnitt Libby Cuenin
Besetzung

The Gunfighter ist eine US-amerikanische Kurzfilm-Westernkomödie des Jahres 2014, die unter der Regie von Eric Kissack entstand. Der Film durchbricht die vierte Wand, indem der Erzähler die beteiligten Figuren geschickt manipuliert.

Handlung[Bearbeiten]

Ein Scharfschütze betritt einen Saloon, um eigentlich etwas zu trinken. Allerdings wird alles, was er tut, von einer Erzählerstimme in einer hochdramatischen Grundstimmung kommentiert. Schließlich berichtet die Stimme davon, dass es die Henderson-Brüder, die sich ebenfalls im Saloon befinden, auf ihn abgesehen haben, da auf seinen Kopf eine Belohnung von 200 US-Dollar ausgesetzt wurde. Die Henderson-Brüder bestreiten das, aber die böshafte Erzählerstimme berichtet weiter, dass Johnny Henderson gerne mit Puppen spielt und dass der Scharfschütze darüber nachdenken würde, dass er ihm einen Kuss gibt.

Schließlich gelingt es der Erzählerstimme, die anderen Besucher des Saloons mit einzubeziehen und davon zu berichten, dass der eine mit der Frau oder dem Schaf des anderen geschlafen hätte. Der Scharfschütze begreift, dass die Erzählerstimme nur darauf aus ist, ein Blutbad anzurichten und schlägt vor, ein neues Utopia zu gründen. Allerdings berichtet der Erzähler davon, dass er alles über die Figuren weiß und nennt sogar die Zahl, an die die Prostituierte Sally gedacht hat. Er behauptet, dass der Scharfschütze mit der Tochter von Gabriel Jessup geschlafen hätte und eine Schießerei beginnt, bei der keiner außer Sally überlebt. Sie erfährt von der Erzählerstimme, dass sie am nächsten Tag von einer Büffelherde überrannt werden würde.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Gedreht wurde der Kurzfilm an einem Wochenende im Melody Ranch Motion Picture Studio in Santa Clarita. Teile des Films wurden durch die Serie Deadwood inspiriert.[1] Der Kontakt zwischen dem Regisseur Eric Kissack und der Erzählerstimme Nick Offerman wurde durch David Wain hergestellt.[1]

Das Budget für Film lag unter 25.000 US-Dollar.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film wurde insgesamt für fünf Filmpreise nominiert und konnte von diesen Nominierungen insgesamt vier Preise gewinnen.

Nur Nominierung
Auszeichnung

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Sneider, Jeff (19 August 2014). "'The Gunfighter' Director Eric Kissack on How He Cast Nick Offerman: TheWrap's ShortList Quickie". TheWrap.
  2. IMDB-Auszeichnungen