Thor – Der Allmächtige

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Filmdaten
Deutscher TitelThor - Der Allmächtige
OriginaltitelAlmighty Thor
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2011
Länge90 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieChristopher Ray
DrehbuchErik Estenberg
ProduktionDavid Michael Latt
David Rimawi
Paul Bales
MusikChris Ridenhour
KameraAlexander Yellen
SchnittBenjamin Lee Cooper
Ron Santiano
Besetzung

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Thor - Der Allmächtige ist US-amerikanischer Fantasyfilm des Jahres 2011, der als Mockbuster zu der Marvel-Verfilmung Thor von der Filmfirma The Asylum veröffentlicht wurde.[1]

Inhaltsverzeichnis

Handlung[Bearbeiten]

Der Dämonengott Loki greift mit seinen Hunden Odins Reich Walhalla an, während dieser mit seinen Söhnen Baldir und Thor die drei Nornen aufsucht, um sein Schicksal zu erfahren. Von ihnen erfährt Odin, dass er seinen mächtigen Hammer dem Angreifer übergeben wird. Thor glaubt dieses Gerede von Bestimmung nicht und beginnt mit dem Schicksal zu hadern. Als Odin Walhalla erreicht sind bereits große Teile des Reichs zerstört. Thor wird beim Angriff ohnmächtig.

Odin stellt sich Loki zum Kampf, der damit endet das er letztendlich seinen eigenen Sohn Baldir tötet, da Loki ihm seine Gestalt verliehen hat. Während Odin den Tod seines Sohnes beklagt, bohrt Loki ihm sein Schwert in den Rücken. Odin sendet kurz vor seinem Tod den Hammer zum Baum des Lebens und verrät seinem Sohn Thor, wo sich der befindet. Thor versucht mit Loki zu kämpfen, allerdings verschwindet er und so muss ihn Thor im Wald suchen. Dort begegnet er der Kriegerin Járnsaxa, die ihm zuerst die Kampfkünste beibringen möchte, allerdings denkt er nur an Rache.

Loki hat mehrere Portale in andere Welten blockiert und so müssen, sie in die Menschenwelt des 21. Jahrhunderts fliehen. Dort findet Thor zusammen mit Járnsaxa einen Weg den Hammer zu finden. Thor versucht mehrfach Loki zu töten, allerdings gelingt es ihm nicht. Loki beginnt damit die Menschenwelt zu zerstören und den Baum des Lebens zu töten. Außerdem schickt er Thor in nach Helheim, wo er die Macht verliehen bekommt einen eigenen Hammer zu schmieden. Thor kann aus der Hölle entkommen und kann Loki schließlich besiegen. Außerdem kehrt in sein Reich zurück und erteilt den Nornen eine Lehre.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der Film wurde am 7. Mai 2011 veröffentlicht. Hauptdarsteller Cody Deal war von der Figur Thors schon immer fasziniert und bewarb sich ursprünglich auf die Rolle von Thor des Marvel-Films. Er wurde abgelehnt, weil er keinen großen Namen im Filmgeschäft hatte. Von der Produktion des Mockbusters erfuhr er durch einen Freund. Das Studio engagierte ihn, da er dem Helden des Marvel-Films ziemlich ähnlich sah.[2] Für den Hauptdarsteller war dieser Film die erste Hauptrolle seine Karriere. Zuvor war er unter anderem in einer Nebenrolle als Roman Soldier in dem Film Hangover zu sehen.[3]

Bei den Dreharbeiten stand der Spaß im Vordergrund, für Regisseur Christopher Ray war das größte Problem, dass die Darsteller keinen Spaß am Set haben würden.[4]

Die Rolle von Odin übernahm der Wrestler Kevin Nash der unter anderem in der Videospielverfilmung DOA: Dead or Alive und dem Actionfilm The Punisher bedeutende Rollen übernommen hatte.[5] Auch die Rolle von Járnsaxa übernahm Patricia Velasquez, die bereits in der Filmreihe Die Mumie mitgespielt hat.[6]

Kritiken[Bearbeiten]

Die Webseite Moviejones urteilt über den Film wie folgt:

„Selten habe ich derart uninspirierende Schauspieler, Dialoge und Handlungsstränge in einem Film erlebt, bei denen man sich wünschte, wann ist die Laufzeit endlich rum?! Thor-Darsteller Cody Deal war unfassbar schlecht und der einzige Lichtblick, wenn man so will war Ex-"Booker" Richard Grieco, der zumindest ansatzweise Talent versprühte. Die exotische Patricia Velasquez, bekannt als Anck Su Namun aus "Die Mumie", versuchte ihr Bestes - aber nun weiß ich zumindest, warum sie damals nur als hübsche Nebenfigur nichts zu sagen hatte.[7]

Auch die Webseite Bad Movies.de urteilt über den Film mit harten Worten:

„Allmächtiger... da hatte ich, nach "Mega Piranha", "Battle of Los Angeles", "Airline Disaster" und "2010: Moby Dick" eigentlich die Überzeugung gewonnen, Asylum hätte mittlerweile den Bogen raus, B-Movies zu fabrizieren, die nicht nur durch ihre "don't give a fuck"-Attitüde und unfreiwillige Komik unterhalten, und dann kommt "Almighty Thor" - ich wiederhole mich, mit dem nicht ausgesprochenen, aber auch nicht widersprochenen Verdacht, es könnte sich um ein "Prestigeprojekt" handeln - und macht für das Studio statt einem weiteren zaghaften kleinen Schritt nach vorn ungefähr drei zurück in die Leigh-Scott-Ära. Ich weiß nicht - vielleicht stellte sich während des Drehs heraus, dass Ray und seine Leute mehr abgebissen hatten als sie runterschlucken konnten und dann irgendwie den Film fertigwurschtelten, anders sind die selbst für Asylum teils erbärmlichen FX und das ungewohnte Recycling anderer Filme des Studios kaum zu erklären. Das ergibt summa summarum - als "Film" an und für sich ist "Almighty Thor" eine echte Katastrophe (und meine bessere Hälfte, die hier als Mitkuckerin fungierte, fragte sich mal wieder, wen sie sich da nur angelacht hat, wenn er *solche* Filme kuckt), für den Trash-Genießer ist der Streifen aber eine Fundgrube unfreiwilliger humoristischer Höchstleistungen, wie man sie seit Ed Woods Zeiten kaum mehr gesehen hat. Es schlagen also zwei Herzen in meiner Brust: der objektive Filmbetrachter will maximal einen Punkt rausrücken, der Liebhaber gepflegten Schwachsinns tendiert zur Höchstbewertung. Macht unter'm Strich rauf- und runtergerechnet drei Punkte.[8]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]