Wer zuletzt lacht, lacht am besten

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Filmdaten
OriginaltitelWer zuletzt lacht, lacht am besten
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ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1971
Länge87 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieHarald Reinl
DrehbuchJohannes Weiß,
Klaus E. R. von Schwarze
ProduktionKarl Spiehs
MusikWerner Twardy
KameraHeinz Hölscher
SchnittJutta Neumann
Besetzung

Wer zuletzt lacht, lacht am besten ist eine deutsche Verwechslungskomödie von Harald Reinl, erschienen im Jahr 1971. Die Hauptrollen sind mit Roy Black und Uschi Glas besetzt.

Inhaltsverzeichnis

Handlung[Bearbeiten]

 
Burg Hochosterwitz

Das Schlosshotel Seefels befindet sich seit Generationen im Besitz der Familie Frobenius, allerdings ist das Hotel unter der Führung von Hotelier Theo Frobenius in finanzielle Schwierigkeiten, da der Konkurrenzdruck stark gestiegen ist. Mit seiner letzten Marketingidee hat Theo Frobenius das Problem sogar noch verstärkt, da er im Prospekt mit dem Versprechen geworben hat, dass er ein kinderfreundliches Hotel betreibt, bei dem sich die Kinder frei entfalten können. Das nutzen die Kinder der angereisten Eltern gnadenlos aus und spielen dem verzweifelten Personal einen Streich nach dem anderen. Auch die anderen Gäste bleiben nicht von diesen Streichen verschont. Während dieser Zeit taucht Theos Nichte Sabine im Hotel auf, um ihren Onkel zu unterstützen. Die Schulden zwingen die beiden dazu, dass Hotel zu verkaufen. Von einer Schulfreundin erfährt Sabine, dass Herr Mertens von der Mertens-Hotelkette das Hotel kaufen möchte und hierfür unter einem falschen Namen im Hotel ankommen wird.

Robby Mertens reist im Auftrag seines Bruders zum Schlosshotel mit dem Zug, dort trifft er auf den Oberstudienrat Krüglein und einen Hotelportier namens Neuhaus, der allerdings die Stelle im Hotel Seefels nicht antreten möchte. Robby beschließt sich als Hotelportier Neuhaus auszugeben und verliebt sich auf den ersten Blick in Sabine. Diese weist ihn schroff ab, nachdem er einige Gäste verärgert hat, droht ihm Sabine mit der Kündigung. Währenddessen wird Oberstudienrat Krüglein für Herrn Mertens gehalten und von dem Hotelpersonal bevorzugt behandelt. Allerdings sorgen die Kinder dafür, dass er einige Streiche wie Juckpulver in den Betten oder eine Stichflamme ertragen muss.

Da der Oberstudienrat möchte, dass das Hotel gut belegt ist beginnt Robby damit ihm ein gut gehendes Hotel vorzugaukeln. Zusätzlich organisiert er einen Bus mit zahlreichen Gästen, den zum Hotel Seefels umleitet. Allerdings erscheint die verärgerte Ehefrau von dem echten Herrn Neuhaus und hinterlässt dem Hotelportier und dem Kellner Andy ihr gemeinsames Baby. Robby, der hiervon keine Ahnung, hat erfährt als letzter von dem kleinen Kind, dass in seinem Zimmer auf ihn wartet. Währenddessen erfährt Sabine von dem Besuch der falschen Ehefrau ist verärgert. Darauf flirtet sie mit dem Playboy und Schlossbesitzer Bert Ander und macht Robby eifersüchtig.

Schließlich geht sie mit ihm auf dessen Schloss und Robby beschließt durch Andy ein Feuer im Hotel legen zu lassen und das Schloss von Bert Ander mit dem Flugzeug zu umkreisen. Dort erfährt sie von dem Feuer und muss mit ansehen wie ihr Onkel einsam und verlassen in dem verwüsteten Hotel sitzt. Daraufhin erhalten sie ein Telegramm im dem sie zu einem Verkaufsgespräch in der Firmenzentrale der Mertens-Hotelgruppe eingeladen werden. Dort werden sie von ihrem ehemaligen Personal empfangen und Robby bietet ihrem Onkel eine langfristige Kooperation an, während er mit Sabine eine Beziehung eingeht.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Produziert wurde der Film von der Lisa Film GmbH und von der KG Divina-Film GmbH & Co.. Gedreht wurde der Film in Kärnten und am Wörthersee.[1] Das Schlosshotel „Seefels“ befindet sich in der Nähe von Pörtschach, in dem in der Zeit von Oktober bis November 1970 gedreht werden konnte. Bert Anders’ Schloss Anderberg ist in Wirklich die Burg Hochosterwitz.

Am 9. und 10. Februar 1971 erfolgte die offizielle Doppelpremiere von Wer zuletzt lacht, lacht am besten in Offenburg (Lifa Filmtheater) und Limburg in Anwesenheit der Schauspieler. Peter Weck wird in dem Film von Ernst Stankovski synchronisiert. Eine Szene des Films wurde für die Serie Ein Schloß am Wörthersee wiederverwendet.

Soundtrack[Bearbeiten]

Hauptdarsteller Roy Black sang im Film folgende Lieder:

  • Unendlich ist die Liebe
  • Für dich allein (Du kannst nicht alles haben)
  • Liebe ist kein Märchen
  • Für dich allein

Kritiken[Bearbeiten]

In der Kritik von Christian Genzel heißt es am Schluss: „Also, wenn man es ganz nüchtern betrachtet, war das Klamauk“, was man „widerspruchslos als Schlußwort stehen lassen“ könne.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. filming locations, auf imdb.com, Abruf: 15. Oktober 2009
  2. Wer zuletzt lacht, lacht am besten bei wilsonsdachboden.com. Abgerufen am 10. Oktober 2016.