Werner Röglin

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Werner Röglin (* 23. April 1938; † 20. Dezember 2011) war ein deutscher Schauspieler, der vor allem die Rolle des stereotypischen Schwulen verkörperte.

Lebenslauf[Bearbeiten]

Werner Röglin absolvierte eine Ausbildung zum Schauspieler. In den 1950er Jahren soll er auf Billy Wilder getroffen sein, dem er von dem Film Fanfaren der Liebe (1951) vorschwärmte, worauf dieser seine eigene Version mit Manche mögen’s heiß (1959) drehte.[1][2]

In dem Film Abarten der körperlichen Liebe aus dem Jahr 1970 verkörperte er erstmals die Rolle des Homosexuellen und galt ab diesem Zeitpunkt als Idealbesetzung des Parade-Schwule der Siebziger. Bis 1980er Jahren wurde er regelmäßig für die Sexfilm-Produktionen engagiert.

In München betrieb er zusammen mit Lebensgefährten Max die Klenze-Bar und war an dessen Travestietheater tätig.[2] 1985 erschien über Röglin die NDR-Dokumentation „Schenk mir Liebe, Monsieur – Travestie zwischen Show und Alltag“. Daneben nahm er eine gleichnamige Single auf.[3]

Am 20. Dezember 2011 starb er schließlich.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]