Wildfire (1945)

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Filmdaten
Originaltitel Wildfire
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1945
Länge 57 Minuten
Stab
Regie Robert Emmett Tansey
Drehbuch Frances Kavanaugh
W.C. Tuttle
Produktion William B. David
Kamera Marcel Le Picard
Schnitt Charles Henkel Jr.
Besetzung

Wildfire ist ein US-amerikanischer Western des Jahres 1945, der unter Regie von Robert Emmett Tansey für das kurzlebige Filmstudio Action Pictures entstand.

Handlung[Bearbeiten]

Viehhändler Pete Fanning wurde bereits mehrfach von einer Wildpferdherde ausgetrickst und ist darüber verärgert. Die Herde wird von einem klugen schwarzen Hengst namens Wildfire angeführt und aus diesem Grund beschließt der Viehhändler, das Tier mit seinen Gefolgsmännern töten. Allerdings wird diese Tat von beiden erfahrenen Pferdehändler "Happy" Haye und "Alkali" Jones verhindert. Allerdings wird Wildfire bei dieser Jagd angeschossen. Ursprünglich wollte Happy das Tier von seinen Leiden erlösen, doch bringt er es nicht über das Herz und rettet ihm stattdessen das Leben. Kurz darauf lässt er Wildfire frei.

Happy und Alkali versuchen in der Stadt ihre Geschäfte abzuwickeln, allerdings werden sie von Pete Fanning daran gehindert. Dort treffen sie außerdem auf Judy Gordon, der Verlobten von Sheriff Johnny Deal, die ihnen über die Machenschaften Fannings berichtet. Allerdings kann ihr Freund Johnny nichts gegen diesen Mann tun.

Während eines Ausritts wird Alkali angeschossen und von Wildfire gerettet. Pete Fanning nimmt das Pferd mit, um es zu töten. Doch Happy lässt sich zum Deputy ernennen, um so die Männer von Pete Fanning verhaften zu können und das Pferd zu befreien. Allerdings werden die verhafteten Männer von Richter Polson wieder freigelassen; und auf der Ranch des Sheriffs wird Happy von Fannings Männern angegriffen.

Happy zwingt Richter Polson dazu sie bei ihrem Kampf gegen die illegalen Geschäfte des Viehhändlers zu unterstützen. Dieser stiehlt bereits verkaufte Pferde von ihren neuen Eigentümern und verkauft diese weiter. Diese Tat kann Happy ihm nachweisen, in dem der Richter Augenzeuge wird und bemerkt, dass ein berüchtigter Viehdieb für Pete Fanning arbeitet. Es kommt schließlich zum großen Showdown, bei dem es Happy gelingt Pete Fanning zu verhaften und seine Gang zu zerschlagen.

Kurz darauf feiern Sheriff Johnny Deal und Judy Gordon ihre Hochzeit, während sich Happy von Wildfire verabschiedet.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Das Filmstudio Action Pictures produzierte in den Jahren 1945/46 neben Wildfire auch noch die Western Northwest Trail (1945) und God's Country (1946), bevor dieses Studio verschwand.[1]

Bereits in den 1920er Jahren gab es ein gleichnamiges Filmstudio, dass allerdings nichts mit dem oben genannten Studio zu tun hat.[2] Der Film wurde in Cinecolor produziert, was für Western des B-Filmgenres der 1930–1940er Jahre eher ungewöhnlich war. Vermarktet wurde der Film von Screen Guild Productions, dieses Unternehmen gehörte Robert L. Lippert einem Kinokettenbesitzer, der unter anderem auch Filme wie Laurel und Hardy: Rache ist süß produzierte. Dieser vermarktete den Film auch unter dem Titel Wildfire: The Story of a Horse.[3]

Soundtrack[Bearbeiten]

Film sind folgende Lieder zu hören, die von Eddie Dean als singender Cowboy gesungen wurden:

  • On the Banks of the Sunny San Juan

Geschrieben von Glenn Strange und Eddie Dean

  • By the Sleepy Rio Grande

Liedtexter Glenn Strange war eigentlich Schauspieler, der unter anderem in mehreren Frankenstein-Filmen wie Frankensteins Haus (1944), Draculas Haus (1945) die Rolle des Monsters übernahm und somit das Gesicht des Monsters mit prägte.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]