Winnie Puuh (2011)

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Winnie Puuh (Originaltitel: Winnie the Pooh) ist ein abendfüllender Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios und erschien im Jahr 2011. Der deutsche Kinostart war am 14. April 2011; in den Vereinigten Staaten kam er am 15. Juli 2011 in die Kinos. Der Film ist das 51. Meisterwerk der Walt Disney Animation Studios. Der Film basiert auf dem Kinderbuch Pu der Bär von A. A. Milne. Der Film ist nach Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh das zweite Meisterwerk, in dem Winnie Puuh die Hauptrolle übernimmt. Da andere Kinofilme wie Tiggers großes Abenteuer oder Heffalump – Ein neuer Freund für Winnie Puuh aus der Reihe nicht als Meisterwerk vermarktet wurden.

Inhaltsverzeichnis

Handlung[Bearbeiten]

Datei:Pooh and Tigger.jpg
Darsteller in einem Winnie-Puuh- und einem Tigger-Kostüm im Magic Kingdom von Disney World

Der Film beginnt damit, dass Winnie Puuh in seinem Baumhaus aus seinen Träumen von frischen Honig erwacht und sofort Hunger verspürt. Auf seiner Suche nach frischen Honig trifft er auf seinen Freund den Esel I-Aah, der seinen Schwanz verloren hat. Zusammen mit Christopher Robin trommeln sie sämtliche Bewohner des Hundertmorgenwalds zusammen und rufen einen Wettbewerb aus, um einen neuen Schwanz für I-Ah zu finden. Bei diesem Wettbewerb soll der Gewinner einen Topf Honig erhalten. Winnie Puuh versucht ihm eine Kukucksuhr als Schwanz anzubieten, was schief geht. Ebenso enden die anderen Versuche seiner Freunde wie beispielsweise ein Schal oder eine Schreibtafel in einem Misserfolg.

Als Winnie Puuh verzweifelt mit Christopher Robin sprechen möchte, findet er einen Zettel vor, den er zur klugen Eule bringt. Da auf dem Zettel steht eigentlich, dass Christopher Robin weg muss und bald zurück wäre. Aus diesem Wort entwickelt Eule das Monster „balzurük“, dass sowohl Ferkel, als auch Winnie Puuh und Tiger in Angst und Schrecken versetzt. Während Tiger sich entscheidet alleine gegen Balzurük zu kämpfen, graben die anderen eine Fallgrube für ihn aus und suchen Gegenstände zusammen, die das Monster anlocken sollen. Tiger trifft zusätzlich auf I-Aah und verpasst ihm eine Sprungfeder als Schwanzersatz.

Schließlich fallen fast sämtliche Bewohner des Hundermorgenwaldes in die Grube hinein und Ferkel muss sich auf die Suche nach Hilfe machen. Hierbei trifft er auf Tiger der dem Monster auf Grund von zahlreichen Gegenständen an seinem Körper sehr ähnlich sieht und flieht vor diesem. Winnie Puuh der durch Buchseiten seiner Geschichte spaziert, baut aus den Buchstaben eine Treppe in die Freiheit. Schließlich stoßt Christopher Robin zu den Bewohnern des Hundertmorgenwaldes und klärt sie darüber aus, dass er eigentlich die Schule besuchen muss. Kurz darauf findet den richtigen Schwanz von I-Aah und jetzt erhält Winnie Puuh einen großen Topf voller Honig. Da er lieber einem Freund geholfen hat anstatt an Honig zu denken, wird er später von Christopher Robin gelobt.

Nach dem Abspann sieht man, dass es wirklich einen „balzurük“ gibt, der aber kein Monster, sondern ein friedvolles Wesen ist. Er fällt versehentlich in die Falle. Was aus ihm wird, sieht man jedoch nicht.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

 
Ashdown Forest inspirierte sowohl A. A. Milne als auch das Disney-Team

Die Produktion des Films begann im September 2009 nachdem John Lasseter ankündigte dass er einen Film produzieren wollte, der generationsübergreifend wäre.[2] Die Idee für den Film kam Lasseter zusammen mit Stephen J. Anderson and Don Hall als sie ältere Filme mit Winnie Pooh in der Hauptrolle gesehen haben.[3]

Für die Vorbereitung zum Film haben sie den Ashdown Forest in Sussex besucht, in dem die Geschichten von A. A. Milne spielen. Unterstützt wurde die Produktion von Burny Mattinson, der bereits bei Winnie Puuh und Tigger dazu aus dem Jahr 1974 als Hauptzeichner tätig war.[4] Ursprünglich sollten anstelle von einer Geschichte insgesamt fünf Geschichten der Bücher erzählt werden.[5] Aber schließlich wurde aus drei verschiedenen Originalgeschichten eine Hauptgeschichte.[6][7]

Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez steuerten insgesamt sechs Lieder für den Film bei, während das Lied "Winnie the Pooh" von den Sherman Brothers mit der Stimme von Zooey Deschanel neu aufgenommen wurde.[8][9] Auf DVD wurde der Film zusammen mit dem Kurzfilm The Ballad of Nessie veröffentlicht.[10]

Synchronisation[Bearbeiten]

Der Film wurde bei der FFS Film- und Fernseh-Synchron GmbH in Berlin synchronisiert. Rainer Martens führte die Dialogregie und schrieb mit Toni Nirschl das Dialogbuch.[11]

Originalrollenname Originalsprecher Deutscher Rollenname Deutsche Sprecher
Piglet Travis Oates Ferkel Santiago Ziesmer
Winnie the Pooh Jim Cummings Winnie Puuh Michael Rüth
Tigger Tigger Joachim Kaps
Owl Craig Ferguson Eule Frank-Otto Schenk
Kanga Kristen Anderson-Lopez Kanga Marie Bierstedt
Roo Wyatt Dean Hall Ruh Jannis Michel
Erzähler John Cleese Erzähler Roland Hemmo
Eeyore Bud Luckey I-Aah Tilo Schmitz
Rabbit Tom Kenny Rabbit Gerald Schaale
Christopher Robin Jack Boulter Christopher Robin Cedric Eich
Backson Huell Howser Balzrück Stefan Fredrich

Kritiken[Bearbeiten]

„Natürlich wartet „Winnie Puuh“ am Schluss trotzdem mit einer konventionellen moralischen Botschaft auf. Der Weg dorthin führt aber über die Art von leichter Unterhaltung, die es geschafft hat, zugleich intelligent zu sein.“

Marguerite Seidel: film-dienst

„Die episodenartige Erzählung mit viel Liebe zum Detail spricht auch schon die jüngsten Zuschauer an. Dabei werden Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt und Kreativität vermittelt. Die stimmungsvolle Musik in Verbindung mit den unterschiedlichsten Formen der kunstvollen Animation heben dieses kurzweilige Kinovergnügen schon heute in den Stand eines ausgezeichneten Zeichentrick-Klassikers.“

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Winnie Puuh. Prädikat besonders wertvoll. In: FBW-Pressetext. Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW), archiviert vom Original am 24. April 2011; abgerufen am 24. April 2011.
  2. Mark Brown: Disney Brings Back Winnie the Pooh. In: Guardian, September 10, 2009. Abgerufen am May 31, 2011. 
  3. Susan King: New 'Winnie the Pooh' movie goes back to its Hundred Acre Wood roots. In: Los Angeles Times, July 13, 2011. Abgerufen am July 5, 2015. 
  4. Disney's New 'Winnie The Pooh' Movie Gets Release Date, Production Details. In: Geeks of Doom, January 10, 2011. Abgerufen am May 31, 2011. 
  5. Disney going old school with new Winnie the Pooh movie. In: Today, November 9, 2010. Abgerufen am September 7, 2016. 
  6. Helen Soteriou: Winnie the Pooh returns to animate cinemas. BBC News. April 18, 2011. Abgerufen am November 12, 2016.
  7. Bill Desowitz: Reinventing 'Winnie the Pooh'. Animation World Network. July 15, 2011. Abgerufen am November 12, 2016.
  8. Walt Disney Pictures: Zooey Deschanel Performs Three Songs for Winnie the Pooh Read more: Zooey Deschanel Performs Three Songs for Winnie the Pooh. In: ComingSoon.net, March 31, 2011. Abgerufen am September 6, 2011. 
  9. https://movieweb.com/winnie-the-pooh-trailer-and-photos/
  10. Winnie the Pooh Blu-ray. Blu-ray.com. April 6, 2016. Abgerufen am April 6, 2016.
  11. Deutsche Synchronkartei: Deutsche Synchronkartei | Filme | Winnie Puuh. Abgerufen am 22. Februar 2018 (deutsch).