Zapruder-Film

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Der Zapruder-Film ist ein filmisches Dokument aus dem Jahr 1963, auf dem das Attentat auf John F. Kennedy vom 22. November 1963 zu sehen ist. Der Film entstand durch Hobbyfilmer Abraham Zapruder.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film zeigt die Autokolonne von John F. Kennedy und das Attentat auf ihn, dass von Lee Harvey Oswald ausgeführt wurde.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der 26,6 Sekundenlange Film entstand mit einer 414-PD-Bell-&-Howell-Zoomatic-Director-Series-Filmkamera ohne Tonaufzeichnung und wurde auf einem Kodak-Kodachrome-Normal-8-mm-Farbfilm. Die Filmsequenz entstand auf einer Anhöhung des Dealey Plaza.

Der Film konnte durch die Hilfe seiner Sekretärin Marilyn Sitzman entstehen, da sie ihn gestützt. Da er sich in Elm Street befand in welche sich die Autokolonne bewegte konnte er das Attentat direkt filmen. Der Film gilt bis heute als wichtiges Beweismittel, die vor allem von der Warren-Kommission untersucht wurde.

Das Life-Magazin erwarb die Rechte am Originalfilm vom Hobbyfilmer für 150.000 US-Dollar. Die erste Rate in Höhe von 25.000 US-Dollar ging an die Witwe von J. D. Tippit, der kurz vor dem Attentat von Lee Harvey Oswald erschoßen wurde.

Es gibt zahlreiche Verschwörungstheorien, die diese Filmaufnahmen anzweifeln. Allerdings geht Regisseur Oliver Stone davon aus, dass es sich hierbei um eine authentische Aufnahme handelte. Der Film spielte in JFK – Tatort Dallas eine herausragende Rolle. Auch der Kodak-Spezialist Roland Zavada geht davon aus, dass dieser Film nicht verändert wurde.

Weblinks[Bearbeiten]